Fast jeder kennt die Zutrittssysteme von Skidata: Skilifte und Garagen nutzen die modernen Zutrittssysteme. Jetzt dürfte es im Unternehmen mit Sitz in Grödig (Flachgau, Salzburg) zu einem größeren Personalabbau kommen. Wie bekannt wurde, sind 45 Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice mit Frühwarnung zur Kündigung angemeldet worden.
Erst vor eineinhalb Jahren war das Unternehmen von einem schwedischen Konzern übernommen worden. Zu den aktuellen Entwicklungen wollte sich Skidata nicht äußern. Von einer Unternehmenssprecherin hieß es am Montag auf ORF-Anfrage, dass es keine Informationen zu internen Themen oder laufenden Prozessen gebe.
Für die betroffenen Mitarbeiter heißt das laut Gewerkschaft GPA vorerst, dass sie beim AMS vorgemerkt sind. Kündigungen selbst seien aber noch nicht ausgesprochen, erklärte Christina Fricke-Becker von der GPA.
"Leider gibt es bei der Firma Skidata keinen Betriebsrat. Das heißt, sozialpartnerschaftliche Verhandlungen mit Betriebsrat werden schwierig werden." Deshalb rate die GPA auch immer, einen Betriebsrat in Firmen aufzustellen, da man nie wisse, was die Zukunft, auch bei wirtschaftlich fitten Firmen, bringt.
"Ich kann aber allen Mitarbeitern anraten, sich bei uns zu informieren. Wir stehen zur Verfügung, um in dieser schwierigen Situation weiterzuhelfen."
Zu den Hintergründen der möglichen Kündigungen gibt es derzeit noch keine Details. Auch die Gewerkschaft habe dazu keine Informationen, so Fricke-Becker.
Vom AMS Salzburg hieß es am Montag auf ORF-Anfrage, dass es aus Datenschutzgründen keine Auskünfte gebe. Die Frühwarnung wurde weder bestätigt noch dementiert.