Job-Alarm in Grödig

Skidata: Dutzende Mitarbeiter zur Kündigung angemeldet

Beim Salzburger Unternehmen Skidata wurden 45 Mitarbeiter mit Frühwarnung beim AMS angemeldet. Kündigungen sind noch nicht ausgesprochen.
Salzburg Heute
17.02.2026, 08:46
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Fast jeder kennt die Zutrittssysteme von Skidata: Skilifte und Garagen nutzen die modernen Zutrittssysteme. Jetzt dürfte es im Unternehmen mit Sitz in Grödig (Flachgau, Salzburg) zu einem größeren Personalabbau kommen. Wie bekannt wurde, sind 45 Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice mit Frühwarnung zur Kündigung angemeldet worden.

Erst vor eineinhalb Jahren war das Unternehmen von einem schwedischen Konzern übernommen worden. Zu den aktuellen Entwicklungen wollte sich Skidata nicht äußern. Von einer Unternehmenssprecherin hieß es am Montag auf ORF-Anfrage, dass es keine Informationen zu internen Themen oder laufenden Prozessen gebe.

Für die betroffenen Mitarbeiter heißt das laut Gewerkschaft GPA vorerst, dass sie beim AMS vorgemerkt sind. Kündigungen selbst seien aber noch nicht ausgesprochen, erklärte Christina Fricke-Becker von der GPA.

Kein Betriebsrat im Unternehmen

"Leider gibt es bei der Firma Skidata keinen Betriebsrat. Das heißt, sozialpartnerschaftliche Verhandlungen mit Betriebsrat werden schwierig werden." Deshalb rate die GPA auch immer, einen Betriebsrat in Firmen aufzustellen, da man nie wisse, was die Zukunft, auch bei wirtschaftlich fitten Firmen, bringt.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

"Ich kann aber allen Mitarbeitern anraten, sich bei uns zu informieren. Wir stehen zur Verfügung, um in dieser schwierigen Situation weiterzuhelfen."

Zu den Hintergründen der möglichen Kündigungen gibt es derzeit noch keine Details. Auch die Gewerkschaft habe dazu keine Informationen, so Fricke-Becker.

Vom AMS Salzburg hieß es am Montag auf ORF-Anfrage, dass es aus Datenschutzgründen keine Auskünfte gebe. Die Frühwarnung wurde weder bestätigt noch dementiert.

{title && {title} } reds, {title && {title} } Akt. 17.02.2026, 09:46, 17.02.2026, 08:46
Jetzt E-Paper lesen