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Slowenien grantig: "ÖFB hat uns gedemütigt!"

Das ÖFB-Team führte Slowenien beim 3:0 in Klagenfurt vor. Die slowenische Presse geht mit den Verlierern hart ins Gericht.

Heute Redaktion
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Marko Arnautovic und David Alaba ließen Österreich am Freitag über einen klaren 3:0-Testsieg über Slowenien jubeln. Dass es ein Freundschaftsspiel war, sah man dem ÖFB-Team nicht an. Leerläufe gab es im Spiel der Mannschaft von Teamchef Franco Foda selten. Sein 3-4-3 funktionierte auf Anhieb.

Österreich dominierte



Die Spieler zeigten hohe Laufbereitschaft, gutes Kombinationsspiel und eine sichere Defensivleistung. Slowenien präsentierte sich als zahnloser Gegner. Julian Baumgartlinger und Alessandro Schöpf dominierten das Mittelfeld, die 3er-Abwehr Ilsanker-Prödl-Hinteregger machte die Mitte hinten dicht.

Nach vorne sorgten Alaba, Lainer, Lazaro und Arnautovic für mächtig Dampf.

Kein Wunder, dass die Gäste das Feld mit hängenden Köpfen verließen, auch wenn in Klagenfurt am Freitag keine Punkte vergaben wurden. Sie wussten: In der Heimat müssen sie sich nach dieser Vorstellung Kritik gefallen lassen.

"Demütigung"



Die verbalen Watschen ließen nicht lange auf sich warten. Am Tag nach der Pleite gingen die größten Zeitungen des Landes mit der Fußball-Auswahl um Kevin Kampl, Robert Beric und Co. hart ins Gericht.

"Österreich demütigte Slowenien", brachte es die Zeitung Dnevnik auf den Punkt. Die Kollegen von Delo entschieden sich für den Titel: "Slowenien war machtlos". Vecer wählte sanftere Worte, hielt nur fest, dass das Test-Debüt von Trainer Tomaz Kavcic "keine Freude" brachte.

(Heute Sport)