Wer sich schon einmal gefragt hat, warum Mücken ausgerechnet ihn attackieren, bekommt jetzt Antworten aus der Wissenschaft. Ein Team aus den USA hat untersucht, wie Gelbfiebermücken ihre Ziele finden.
Ein Student des Georgia Institute of Technology in Atlanta hat sich dafür freiwillig in eine Kammer mit Hunderten hungrigen Mücken gestellt. Die Forscher zeichneten dabei mehr als 400.000 Flugbahnen der Insekten auf.
Laut Spektrum der Wissenschaft zeigt die Analyse: Die Blutsauger orientieren sich vor allem am Atem ihrer Opfer und an deren Kleidung. Gemeinsam mit dem MIT in Cambridge wurde das Verhalten der Mücken modelliert.
Besonders interessant: Dunkle Kleidung zieht die Mücken in Kombination mit Atemluft viel stärker an als helle. Wer also künftig weniger gestochen werden will, sollte zu hellen Farben greifen.
Die Erkenntnisse sollen beim Design effektiverer Mückenfallen und Abwehrstrategien helfen. Das Forschungsteam hat bereits zwei neue Studentinnen rekrutiert, um weitere Faktoren wie Körperwärme zu untersuchen.