So lässt Arnautovic dem Jetlag keine Chance

Marko Arnautovic spielt erstmals als China-Legionär für Österreichs Nationalteam. Dem Jetlag-Problem ging er elegant aus dem Weg.
Auf das Fußball-Nationalteam wartet ein heißer Herbst. Montag-Mittag treffen sich die Teamkicker im Hotel Gut Brandlhof in Saalfelden vor dem EM-Quali-Doppel gegen Lettland (6.9.) und am Montag in Polen (9.9). Das Wetter präsentiert sich eher bescheiden. Nur 16 Grad, immer wieder Regen.

Für Marko Arnautovic ist es der erste Besuch beim Nationalteam als China-Legionär. Mit Marc Janko und Ivica Vastic warnten zwei ehemalige Legionäre Arnautovic vor den Reisestrapazen zum Team.

Janko spielte einst für Sydney, flog 20 Stunden zu Länderspielen. Am Tag davor lebte er immer schon nach österreichischer Zeit. Vastic kickte bei Nagoya Grampus in Japan, hatte eine ähnliche Anreise wie "Arnie" – und warnte im "Heute"-Gespräch: "Es wird schwierig. Der Jetlag von Marko ist eine Gefahr für die Leistungen im Team. Ich habe das selbst erlebt. Du reist sofort nach Spielen, schläfst kaum, kannst dich nicht erholen. Ich habe mich müde gefühlt, aber jeder Mensch steckt das anders weg."

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Vastic sagte deshalb sogar Spiele für das Team unter Nationalteam-Trainer Hans Krankl ab und beschreibt den schwierigen Spagat. "Der Klub zahlt viel Geld für Marko, entsprechend viel wird auch erwartet."

Vor seinem ersten Team-Auftritt ging Arnautovic dem Jetlag-Problem elegant aus dem Weg. Wegen einer einmonatigen Liga-Pause in China konnte "Arnie" bereits letzten Mittwoch nach Österreich reisen. Per Direktflug nach Wien in zehn Stunden und 15 Minuten. Bequem in der Business Class sitzend, das ist im Vertrag so fixiert.

Damit hat er neun Tage Zeit zur Vorbereitung in Österreich auf das Match gegen Lettland. "Arnie" wird voll ausgeschlafen gegen Lettland und Polen auf Torjagd gehen. (mh)

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