Der Schlafanzug wirkt nach zwei Nächten noch völlig frisch. Tagsüber bleibt er ungenutzt im Schrank, und Gerüche bauen sich im Schlafzimmer langsamer auf als anderswo. Doch hygienisch passiert trotzdem einiges.
Nachts landen Schweiß und Hautschuppen im Stoff. Das riecht zwar nicht sofort, erklärt aber, warum Fachstellen beim Wechseln einen kurzen Rhythmus empfehlen.
Laut chip.de rät die AOK dazu, Nachtwäsche je nach Schwitzverhalten alle zwei bis vier Tage zu wechseln. Bei starkem Schwitzen sollte man sogar noch häufiger zur frischen Wäsche greifen.
Mehrere Faktoren verkürzen den Wechselrhythmus deutlich: ein warmes Schlafzimmer oder viel Heizungsluft, Krankheit oder Fieber, empfindliche Haut oder Hautprobleme sowie Haustiere im Bett.
Bei Krankheit oder viel Schweiß gilt: Besser täglich oder spätestens nach ein bis zwei Nächten den Pyjama wechseln.
Für normale Wäsche reichen oft 40 Grad, wenn Waschmittel und Programm passen. Bei Krankheit oder hartnäckigen Gerüchen sind 60 Grad sinnvoll. Das Umweltbundesamt empfiehlt außerdem, gelegentlich einen 60-Grad-Waschgang einzuplanen.
Im Normalfall sind also zwei bis vier Nächte ein guter Standard. Bei viel Schweiß oder Krankheit lohnt sich ein engerer Rhythmus - so entstehen Gerüche und Hautreizungen gar nicht erst.