Vorfälle häufen sich

So schützt du dich vor Medizin- und Polizeitrick

Verkehrsunfall, tödliche Krankheit: Die Vorfälle häufen sich, dass Personen getäuscht und um ihr Geld gebracht werden. So kannst du dich schützen.
Olivia  Brandstetter
08.02.2026, 07:00
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Entweder um einen Angehörigen aus der Haftstrafe oder vor dem Tod zu retten: Die Polizei- oder Medizintricks werden von Kriminellen genutzt, um Personen um ihr Geld zu bringen. Solche Vorfälle sollen in den letzten Wochen wieder häufiger stattgefunden haben. Die Landespolizeidirektion Niederösterreich gibt Tipps, wie du dich davor schützen kannst. Unbekannten Menschen solle man gesund misstrauisch begegnen sowie den Forderungen auf keinen Fall nachgehen.

Falsche Polizisten

Bei dem "Polizeitrick" wird ein Opfer telefonisch kontaktiert – oft mit einer gefälschten Polizei-Nummer (059133). Die Kriminellen geben sich dann als Polizisten aus und sprechen oftmals hochdeutsch.

Ein naher Angehöriger soll laut den Täuschern einen Unfall ausgelöst haben. Die Haftstrafe, die im Raum steht, könne unterbunden werden, wenn eine hohe Geldsumme bezahlt werde.

So kann man sich vor dem "Polizeitrick" schützen:

  • Von der Polizei-Nummer (eventuell am Display angezeigt) nicht beirren lassen.
  • Die echte Polizei würde nie ein solches Angebot, sich von der Haftstrafe freikaufen zu können.
  • Dem Gesprächspartner klarmachen, dass die Forderungen/Angebote nicht angenommen werden und auf keine Diskussionen einlassen.
  • Das telefonische Gespräch sofort beenden (Auflegen) und den Notruf (133) wählen. Die echte Polizei soll informiert werden.

Falsche medizinische Mitarbeiter

Neben dem "Polizeitrick" gibt es auch den "Medizintrick". Hier werden die Opfer ebenfalls telefonisch kontaktiert, diesmal als Ärzte oder Mitarbeiter verschiedener Kliniken. Ein naher Angehöriger soll im Krankenhaus sein und die Diagnose einer tödlichen Krankheit erfolgt sein.

So kann man sich vor dem "Medizintrick" schützen:

  • Man soll sich von dieser Art des Schockanrufes nicht beunruhigen lassen und Kontakt mit den besagten Angehörigen aufnehmen.
  • Eine Klinik würde nie einen Kurier anweisen, Bargeld von Angehörigen der Patienten abzuholen.
  • Dem Gesprächspartner klarmachen, dass die Forderungen/Angebote nicht angenommen werden und auf keine Diskussionen einlassen.
  • Das telefonische Gespräch beenden (Auflegen) und den Notruf (133) wählen. Die echte Polizei soll informiert werden.

Ein teures Medikament sei nötig, um den Angehörigen weiter behandeln und den Tod verhindern zu können. Es müsse dann so schnell wie möglich gezahlt werden – das Geld solle dabei einem Klinik-Kurier gegeben werden.

{title && {title} } bro, {title && {title} } 08.02.2026, 07:00
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