Es hätte eine tolle Reise mit Freunden werden sollen, doch nun kehrt ein 49-jähriger Tiroler nicht mehr lebend in seine Heimat zurück. Am Wochenende wollte der Mann beim Leentjiesklip Beach im Meer nahe dem Küstenstädtchen Wilderness in Südafrika schwimmen gehen.
Dabei wurden sowohl er als auch zwei Einheimische von einer sogenannten Rippströmung erfasst. Dabei handelt es sich um ein gefährliches Phänomen, bei dem das Wasser Schwimmer vom Ufer wegzieht. Schnell befanden sich die drei Personen in großer Gefahr.
Einsatzkräfte des National Sea Rescue Institute (NSRI) wurden von Zeugen alarmiert. Einige Menschen eilten dem Trio selbst zu Hilfe und warfen sich in die Fluten. Mit vereinten Kräften konnten das einheimische Pärchen und der Tiroler sogar geborgen werden.
Die Südafrikaner überstanden die gefährliche Situation nahezu unbeschadet, um den 49-Jährigen war es jedoch schlechter bestellt. Er musste noch vor Ort reanimiert und in ein Spital gebracht werden. Dort schloss er in der Nacht auf Sonntag jedoch für immer seine Augen.
Gegenüber der "Krone" bestätigte das Außenministerium den schrecklichen Vorfall. Demnach sei vor Ort eine Untersuchung des Todesfalles eingeleitet worden. Lokale Behörden sprachen den Angehörigen ihr Mitgefühl aus.