LEOpoldi-Busse

Regionaler Busverkehr: Das ändert sich ab 9. Februar

Neue Anschlüsse, bessere Schulverbindungen und angepasste Abfahrtszeiten: Niederösterreich schärft jetzt sein Regionalbus-Angebot nach.
Victoria Carina  Frühwirth
07.02.2026, 20:00
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Pünktlich zum Start des Sommersemesters am 9. Februar gibt es für Öffi-Nutzer mehrere Neuerungen. Die Fahrpläne der LEOpoldi-Regionalbusse in Niederösterreich werden angepasst.

Fahrzeit an Schüler angepasst

Konkret umfasst das Maßnahmenpaket neue Bahnanschlüsse, zeitliche Verschiebungen einzelner Kurse sowie zusätzliche Haltestellen. In St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen, NÖ) wird ein neuer Bahnanschluss am frühen Nachmittag geschaffen. In der Wachau tritt für die Linie 720 ein umfassender Baustellenfahrplan in Kraft.

Besonders im Fokus stehen auch Schülerverbindungen: Mehrere Linien wurden so angepasst, dass Kinder und Jugendliche nach Unterrichtsende besser nach Hause kommen.

"Unsere Landsleute brauchen einen öffentlichen Verkehr, der verlässlich funktioniert und genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist", betont FP-Verkehrslandesrat Udo Landbauer. Laufende Anpassungen seien notwendig, um Taktungen zu verbessern und das Angebot gezielt weiterzuentwickeln.

LH-Stellvertreter Verkehrslandesrat Udo Landbauer mit den Geschäftsführern der NÖVOG, (v.l.) Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl.
NLK Pfeiffer

45 Mio. Fahrgäste im Jahr

Im Weinviertel profitieren unter anderem Schüler der NMS Zistersdorf von neuen Verbindungen nach der fünften und sechsten Schulstunde. Zusätzlich werden neue Haltestellen, etwa in Suttenbrunn, in den Fahrplan aufgenommen. Auch im Waldviertel, in Zwettl wird eine Linie verlängert, um lange Fußwege zu vermeiden. In Ybbs entsteht durch angepasste Abfahrtszeiten eine neue Verbindung für Schüler am frühen Nachmittag.

Rund 45 Millionen Fahrgäste nutzen jährlich das LEOpoldi-Angebot der NÖVOG. Laut Landbauer stehen die Planer im ständigen Austausch mit Gemeinden, Schulen und Fahrgästen. Zusätzlich werden laufend Qualitätskontrollen durchgeführt – besonders bei der Pünktlichkeit. "Der beste Fahrplan hilft nichts, wenn er nicht auf Punkt und Komma umgesetzt wird", so der Verkehrslandesrat.

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