Der klassische Wocheneinkauf kann bei Sommerhitze zum Problem werden. Denn gekühlte Lebensmittel verbringen dabei oft zu lange außerhalb des Kühlschranks. Besonders kritisch sind Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Tiefkühlware und vorgeschnittene Salate.
ÖKO-TEST warnt davor, den Einkauf bei heißem Wetter wie gewohnt abzuarbeiten. Die Kühlkette sollte möglichst kurz unterbrochen werden.
Wie chip.de unter Berufung auf die Verbraucherzentrale berichtet, solltest du den Rundgang im Supermarkt bewusst planen: Unempfindliche Ware wie Getränke, Konserven und Nudeln kommt zuerst in den Wagen. Kühlpflichtige Produkte folgen erst am Schluss.
Bei warmem Wetter ist eine Kühltasche mit Kühlakkus unerlässlich. In einem Auto, das in der Sonne steht, können schnell Temperaturen von bis zu 40 Grad entstehen. Der Kofferraum ist dabei der schlechteste Lagerplatz.
Nach dem Bezahlen zählt der direkte Heimweg. Weitere Erledigungen oder ein längerer Aufenthalt am Parkplatz können empfindliche Lebensmittel unnötig erwärmen.
Zu Hause gehören gekühlte Lebensmittel sofort in den Kühlschrank. Die empfohlene Temperatur liegt bei maximal sieben Grad. Fisch und Fleisch gehören in den unteren Bereich, weil es dort am kältesten ist.
Bei Hackfleisch ist besondere Vorsicht geboten: Bei 46 Grad, wie sie im geparkten Auto schnell erreicht werden, entsteht alle 20 Minuten eine neue Generation von Keimen. Wer die richtige Lagertemperatur nicht einhalten kann, sollte solche Ware noch am Einkaufstag verarbeiten.