Mit fast 20 Prozent des gesamten Stromverbrauchs eines durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalts zählen Kühl- und Gefriergeräte zu den größten Stromfressern überhaupt. Vor allem ältere Geräte, die mehr als zehn Jahre auf dem Buckel haben, können die Stromrechnung ordentlich in die Höhe treiben.
Wer sich kein neues Gerät anschaffen will, kann trotzdem mit ein paar cleveren Handgriffen den Verbrauch deutlich drosseln.
Laut Chip.de sollte man den Kühlschrank unbedingt vor Sonne und Wärme schützen. Ein kühler Standort, abseits von Herd oder Ofen, sorgt dafür, dass das Gerät nicht so viel arbeiten muss. Auch die Dichtungen spielen eine wichtige Rolle: Ein einfacher Taschenlampen-Test am Abend zeigt, ob die Dichtung noch dicht ist: Wenn Licht durchscheint, sollte sie getauscht werden.
Die ideale Temperatur für Lebensmittel liegt bei sieben Grad. Viele Verbraucher stellen ihr Gerät allerdings auf fünf oder sogar null Grad ein. Bereits zwei Grad Unterschied können den Stromverbrauch um etwa zehn Prozent steigern, erklärt die Deutsche Energie-Agentur.
Regelmäßiges Abtauen ist ebenfalls wichtig: Bildet sich an der Rückwand eine Eisschicht, kann das die Leistung erheblich beeinflussen. Ein- bis zweimal im Jahr sollte man den Kühlschrank abtauen – am besten bei Minusgraden im Winter.
Damit die kühle Luft nicht entweicht und keine warme Luft eindringt, solltest du die Kühlschranktür nur so lange wie nötig offenhalten. Ein gutes Ordnungssystem hilft dabei, Lebensmittel schnell zu finden.
Auch die Lüftungsöffnung des Kühlschranks sollte freistehen und nicht von einer Rückwand blockiert werden. So kann die Abwärme ungehindert abziehen. Eine Reinigung der Lüftungsgitter zweimal im Jahr ist empfehlenswert.