Wer beim Gaming in diesem Jahr zu spät zugreift, merkt es am Geldbeutel. Wer es zu früh tut, allerdings auch. Die aktuellen Daten von idealo.at zeigen, dass besonders rund um große Spiel-Starts und Hardware-Releases die Preise kräftig steigen. Schon innerhalb weniger Wochen können Produkte deutlich teurer werden. 2026 ist für Gamer ein besonderes Jahr. Pokémon feiert seinen 30. Geburtstag, und zum Jubiläum bringt Nintendo das Lebenssimulationsspiel "Pokémon Pokopia" für die Switch 2 auf den Markt.
Gleichzeitig feiert Mario den 40er und es erscheint die Switch-2-Version von "Super Mario Bros. Wonder", zwei Wochen zuvor legte Blizzard die elfte Erweiterung von "World of Warcraft", "Midnight", nach. Und im November könnte endlich GTA 6 auf den Markt kommen, sofern es nicht erneut verschoben wird. Die Analyse von idealo.at umfasst fünf ausgewählte Gaming-Produkte und verdeutlicht, dass der richtige Kaufzeitpunkt bares Geld spart, aber kaum zu treffen ist. Wer wartet, kann von 26 bis 43 Prozent sparen, wie die Preisentwicklung zeigt.
Die Daten stammen aus der Preisentwicklungsfunktion von idealo.at und sind auf dem Stand vom 1. März 2026. Besonders spannend ist, dass Warten nicht immer belohnt wird, im Gegenteil. Deutlich wird das am Beispiel des Corsair Virtuoso Max Wireless Headsets. Am 20. Dezember 2025 lag der Preis noch bei 209,99 Euro, aktuell kostet dasselbe Modell 299,99 Euro. Wer also zu Weihnachten kaufte, zahlte 90 Euro weniger, was einem Preisanstieg von 43 Prozent bis heute entspricht. Nicht nur beim Zubehör, auch bei Controllern geht es nach oben.
Der GameSir G7 Pro fiel am 15. Februar auf 76,90 Euro. Vierzehn Tage später lag der Preis dagegen bei 96,90 Euro – 20 Euro mehr, ohne dass die Hardware selbst geändert wurde. Auch Konsolen sind betroffen: Die Sony PlayStation 5 Slim erreichte am 3. Februar ihren Tiefstpreis von 409 Euro, genau in der Woche, in der "Resident Evil Requiem" erschien. Heute kostet sie 479 Euro. Der Zusammenhang ist klar: Große Releases erzeugen Nachfrage, und Nachfrage treibt die Preise. Interessant ist auch der umgekehrte Fall.
Wer zu früh kauft, kann ebenfalls mehr bezahlen. Das beyerdynamic MMX 150 lag am 1. Februar bei 222,85 Euro, aktuell kostet es nur noch 177 Euro. In diesem Fall zahlten Käufer im Hype-Moment 46 Euro zu viel. Bei der Grafikkarte GigaByte Radeon RX 9070 zeigt die Preisentwicklung über sechs Monate sogar einen Unterschied von mehr als 200 Euro – von 604,79 Euro bis 809 Euro, ein Plus von 34 Prozent. idealo.at bietet bei der Suche nach dem Kauftiming auf seiner Plattform die Preisentwicklung, einen Preiswecker und einen Vergleich.