Cristiano Ronaldo möchte im Zuge der Steuerermittlungen gegen ihn Real Madrid verlassen. Doch interessierte Klubs müssen tief in die Tasche greifen.
Erst im November 2016 hatte Cristiano Ronaldo seinen Vertrag bei den "Königlichen" bis 2021 verlängert. Neben einer satten Gehaltserhöhung steht auch eine festgeschriebene Ablösesumme im neuen Arbeitspapier des Portugiesen: eine Milliarde Euro!
Doch der viermalige Weltfußballer des Jahres möchte weg aus Spanien. Im Zuge der Steuerermittlungen wird dem 32-Jährigen eine Schadenssumme von 14,7 Millionen Euro zur Last gelegt. Das Geld soll über Briefkastenfirmen auf den Britischen Jungferninseln und Irland am Fiskus vorbeigeschleust worden sein. Dafür drohen sieben Jahre Haft!
Wer zahlt 400 Millionen Euro?
Am Samstag rechnete nun die spanische Marca vor, dass man Ronaldo für deutlich weniger als die festgeschriebene Milliarde Euro verpflichten könne. Nachdem der Portugiese den Real-Präsidenten Florentino Perez bereits informiert hat, sei der Champions-League-Sieger bereit, den Starspieler für 200 Millionen Euro ziehen zu lassen.
Dazu kommen jedoch noch einmal 200 Millionen Euro, um Ronaldos fürstliches Gehalt von 50 Millionen brutto für vier Jahre bezahlen zu können. Damit bleiben nur zwei Klubs übrig. Paris St. Germain, das über das nötige Kleingeld verfügt, sowie Ronaldos Ex-Klub Manchester United. Ein Wechsel nach China sei kein Thema.
"Wir sind jederzeit bereit, mit Real-Präsident Perez über Ronaldo zu sprechen. Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", wird AC-Milan-Sportdirektor Massimiliano Mirabelli zitiert. Doch den Rossoneri wird ohnehin keine Chance eingeräumt, den Portugiesen nach Mailand zu lotsen. (wem)