Fleischlaibchen sind ein absoluter Klassiker in der österreichischen Küche. Ob als Hauptgericht mit Erdäpfelpüree oder als kleine Zwischenmahlzeit - die Hackbällchen sind vielseitig und schnell zubereitet.
Doch bei der Zubereitung kann einiges schiefgehen: Oft zerfallen sie beim Braten in der Pfanne oder werden viel zu trocken. Das muss aber nicht sein, denn es gibt einen simplen Trick, mit dem die Laibchen garantiert gelingen.
Wie chip.de berichtet, kommt es auf eine einzige Zutat an, die fast jeder im Haushalt hat: Semmelbrösel. Nachdem man die Laibchen mit feuchten Händen geformt hat, rollt man sie einfach in einem Teller voller Semmelbrösel. Anschließend werden sie in der Pfanne gebraten. So werden sie außen herrlich kross und bleiben innen schön saftig.
Für klassische Fleischlaibchen braucht man immer dieselben Grundzutaten: gemischtes Faschiertes, Zwiebeln, eingeweichte Semmeln, Eier, Salz und Pfeffer. Manche geben auch Senf zum Faschierten dazu, andere weichen die Semmeln in Milch ein. Wichtig ist, die Masse gut durchzukneten, damit alles zusammenhält.
Der entscheidende Schritt kommt dann erst nach dem Formen: Die fertigen Laibchen werden von allen Seiten in den Semmelbröseln gewälzt. Erst dann kommen sie in die heiße Pfanne. Die Brösel bilden beim Braten eine goldbraune Kruste, die das Fleisch schützt und den Saft im Inneren hält.
Übrigens: Je nach Region heißen die beliebten Hackbällchen anders. In Österreich und Bayern sagt man Fleischlaibchen oder Fleischpflanzerl, in Norddeutschland Buletten und in Schweden Köttbullar - die kennt man vor allem von IKEA. Die Grundidee ist überall dieselbe, aber es gibt feine Unterschiede bei Zutaten und Form.
Wer also beim nächsten Mal Fleischlaibchen macht, sollte unbedingt zu den Semmelbröseln greifen. Der Aufwand ist minimal, das Ergebnis dafür umso besser.