Tausende sind ratlos

So wird deine ID Austria komplett freigeschaltet

Schritt für Schritt zur Vollversion: Nach Wirbel um ablaufende ID-Austria-Zertifikate bei Tausenden Österreichern zeigen wir eine einfache Anleitung.
Digital  Heute
28.03.2026, 16:05
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Die digitale Identität wird in Österreich immer wichtiger. Mit der ID Austria lassen sich Amtswege online erledigen, Verträge unterschreiben oder Nachweise digital vorzeigen. Viele Nutzer haben aber nur die sogenannte Basisfunktion aktiviert. Wer alle Möglichkeiten nutzen will, muss auf die Vollversion umsteigen. Wie das funktioniert, erklärt das Bundeskanzleramt.

Die Basisfunktion erlaubt bereits einfache Logins bei Online-Services. Für sensible Anwendungen, etwa digitale Unterschriften mit voller rechtlicher Wirkung, reicht das aber nicht aus. Genau hier setzt die Vollversion an. Sie bietet eine stärkere Identitätsprüfung und damit mehr Sicherheit bei digitalen Behördengängen.

Das Bundeskanzleramt betont, dass die Vollversion Voraussetzung für zahlreiche neue digitale Dienste ist. Wer künftig mehr online erledigen möchte, kommt am Upgrade also kaum vorbei.

Der Weg zur Vollversion

Der Umstieg ist an eine persönliche Identitätsprüfung gebunden. Nutzer müssen ihre Identität einmal eindeutig bestätigen lassen. Das funktioniert entweder direkt vor Ort bei einer Registrierungsbehörde oder online mit einem geeigneten Ausweisdokument.

Wer sich für den persönlichen Weg entscheidet, kann dies etwa bei ausgewählten Behörden erledigen. Dort wird die Identität überprüft und die ID Austria direkt aufgewertet. Wichtig ist, einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis mitzubringen.

Alternativ ist die Aufwertung auch digital möglich. Voraussetzung dafür ist ein Reisepass oder Personalausweis mit aktivierter NFC-Funktion sowie ein kompatibles Smartphone. In diesem Fall erfolgt die Identifikation direkt über die App. Laut Bundeskanzleramt wird dabei das Ausweisdokument ausgelesen und mit einem Selfie abgeglichen.

Was sich danach ändert

Nach erfolgreicher Aufwertung steht die ID Austria in vollem Umfang zur Verfügung. Nutzer können sich dann nicht nur anmelden, sondern auch qualifizierte elektronische Signaturen setzen. Diese sind rechtlich einer handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt.

Das Bundeskanzleramt erklärt dazu, die Vollversion ermögliche eine "höhere Vertrauensstufe" bei digitalen Anwendungen. Damit werde die Nutzung sicherer und vielseitiger.

Wichtig ist, dass die persönlichen Daten aktuell sind. Änderungen, etwa bei Namen oder Dokumenten, sollten rechtzeitig in der ID Austria hinterlegt werden. Auch das Smartphone spielt eine zentrale Rolle, da viele Funktionen darüber laufen. Der Umstieg selbst ist kostenlos. Kosten können nur indirekt entstehen, etwa wenn neue Dokumente benötigt werden.

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