Emanuel Pescari kann Autos und Flugzeuge bewegen. Diese Kraft brachte ihn ganz nach oben. Der Österreicher gewann bei der Weltmeisterschaft in Texas den Titel "Stärksten Mann der Welt" in der Gewichtsklasse bis 105 Kilo.
Im Duell mit Athleten aus 40 Ländern überzeugte er in allen sechs Disziplinen und sicherte sich den Titel mit einem Vorsprung von acht Punkten.
Seine enorme Kraft ist kein Zufall. Pescari trainiert täglich in seinem selbst errichteten Home-Gym in der hauseigenen Garage, wie er im "Heute"-Talk erzählt.
Dennoch weiß er, dass körperliche Voraussetzungen eine Rolle spielen. "Ich weiß, dass ich genetisch gesegnet bin, vor allem auf Kraft". Gleichzeitig betont er, dass im Strongman-Sport weit mehr gefordert ist als pure Muskelstärke. "Man muss auch athletisch sein, laufen, schnell und explosiv sein."
Schon früh erkannte Pescari, dass er sich von anderen unterschied. "Ich hab relativ früh bemerkt, dass ich anders bin als die anderen". Er beschreibt sich als von Natur aus kräftiger gebaut und erinnert sich dabei an seinen rumänischen Großvater. "Jedes Mal wenn ich zu ihm aufgeblickt hab, da war er so breit."
Auf diesem Fundament will der Österreicher weiter aufbauen. Der Burgenländer plant zusätzliche Titel und den Schritt in die offene Klasse. Dafür möchte er sein Körpergewicht von 108 auf 120 Kilo steigern. Sein großes Ziel sind die renommierten Wettbewerbe in England und schließlich auch der Titel "World Strongest Man".