In Texas setzte sich Österreicher Emanuel Pescari gegen knapp vierhundert Spitzenathleten durch und holte sich den Titel "Stärkster Mann der Welt" in seiner Gewichtsklasse bis 105 Kilogramm.
Er punktete in allen sechs Disziplinen und sicherte sich den Sieg mit einem Vorsprung von acht Punkten.
Im "Log Press" wuchtete er erst 130, dann 140 und schließlich 150 Kilogramm über den Kopf. Ein Kraftakt, der kaum zu glauben ist, vor allem wenn man weiß, dass er zu Hause bereits mehr als 170 Kilogramm im Training bewegt hat.
Auch im "Timber Frame Carry" zeigte er Nerven aus Stahl und transportierte einen gut 330 Kilogramm schweren Holzrahmen über eine Strecke mit Steigung. Das entspricht etwa dem Gewicht eines ausgewachsenen sibirischen Tigers oder eines Grizzlybären.
Die "Deadlift Ladder" wurde zum Kraftsprint. Vier Stangen, eine schwerer als die andere, von 306 über 330 und 350 bis zu 360 Kilogramm. Pescari arbeitete sie in wenigen Sekunden ab und bewegte dabei insgesamt 1.346 Kilogramm.
Im "Sandbag Steeplechase" hieß es dann kämpfen mit purem Körpereinsatz. Zwei Sandsäcke mit 140 und 150 Kilogramm hievte er über ein 1,2 Meter hohes Hindernis und trug sie weiter bis zur Ziellinie.
Bei der "Circus Dumbbell Ladder" folgten vier einarmige Überkopflifts mit Hanteln von 70 bis 100 Kilogramm, zusammen 340 Kilogramm.
Zum Finale wartete die "Stix and Stone Natural Stone Series". Fünf schwere Natursteine mussten über einen Pfosten gehoben werden, zwei davon wogen 140 Kilogramm, dazu ein 150 und ein 160 Kilogramm schwerer Stein.
Addiert man alle Lasten aus dem Wettbewerb, kommt Emanuel auf rund 3.300 Kilogramm, also etwa 3 Tonnen! Den Titel hat er sich also mehr als verdient.