Emanuel Pescari aus Österreich sicherte sich den Titel als "Stärkster Mann der Welt" – zumindest in der Gewichtsklasse bis 105 Kilo.
Bei der "Strongman"-Weltmeisterschaft in Texas trat er gegen Athleten aus 40 Ländern an und setzte sich in fünf knallharten Disziplinen souverän durch.
Im "Log Press", einer Übung, bei der ein massiver Baumstamm über den Kopf gedrückt wird, beeindruckte Pescari mit 150 Kilo. Damit lag er seinen Konkurrenten weit voraus und legte den Grundstein für seinen späteren Gesamtsieg.
Auch beim Kreuzheben zeigte der Österreicher, was in ihm steckt. Vier Stangen von 306 bis 360 Kilo meisterte er nacheinander, jede schwerer als die vorherige. Selbst beim Überkopfdrücken einer 100-Kilo-Hantel war für ihn ebenfalls kein Problem.
Beim Sandsack-Schleppen musste der Sportler zwei Säcke mit 140 und 160 Kilo über 1,2 Meter hohe Hindernisse transportieren. In nur 60 Sekunden bewegte er die tonnenschweren Lasten mühelos.
Mit acht Punkten Vorsprung holte er sich den Gesamtsieg. Auf Instagram schrieb er: "Das ist immer noch unglaublich und unwirklich, und ich weiß eigentlich gar nicht, was ich sagen soll."
Besonderer Dank galt seiner Frau und seinem Sohn: "Ohne sie wäre ich verloren." Zu Hause in Österreich erwarteten sie ihn bereits mit einem Willkommensbanner: "Willkommen zu Hause, Gewinner – Welt stärkster Mann".