Hautärztin klärt auf

Verhindert Sonnencreme die Vitamin-D-Bildung?

Auf Social Media hält sich hartnäckig der Mythos, dass Sonnenschutz die Vitamin-D-Bildung verhindert. Eine Hautärztin erklärt, was wirklich stimmt.
Heute Life
05.06.2026, 22:54
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Es ist ein hartnäckiger Mythos, der sich vor allem in den sozialen Medien hält: Sonnencreme soll die Vitamin-D-Produktion blockieren. Deshalb verzichten manche Menschen auf Sonnenschutz - aus Angst vor einem Mangel.

Doch Hautärztin Dr. Yael Adler gibt Entwarnung: Die Sorge ist unbegründet. Selbst bei regelmäßigem Eincremen bildet der Körper genügend von dem wichtigen Vitamin.

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Wie brigitte.de berichtet, erklärt die Expertin, dass Sonnencreme die UV-Strahlung nicht vollständig blockiert. Kleine Mengen Sonnenlicht gelangen trotzdem an die Haut - genug für die Vitamin-D-Synthese.

Warum Sonnenschutz wichtiger ist

Das Risiko, durch fehlenden Sonnenschutz an Hautkrebs zu erkranken, ist laut Experten deutlich größer als die Gefahr eines Vitamin-D-Mangels.

Für die meisten Menschen reichen bereits 15 bis 20 Minuten Sonnenlicht täglich aus, um den Vitamin-D-Bedarf zu decken - auch mit Sonnenschutz. Besonders im Sommer, wenn die Sonne kräftig scheint, ist die Bildung problemlos möglich.

Mythos widerlegt

Dr. Adlers Fazit ist eindeutig: Sonnencreme verhindert die Vitamin-D-Bildung nicht. Wer sich regelmäßig eincremt, schützt seine Haut - und versorgt den Körper trotzdem mit ausreichend Vitamin D.

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