Sony erweitert sein Angebot im professionellen Audiobereich. Mit den neuen IER-M500 bringt das Unternehmen In-Ear-Monitore auf den Markt, die speziell für Musiker, Sänger und andere Live-Performer entwickelt wurden. Im Mittelpunkt stehen eine besonders starke Geräuschunterdrückung durch passive Abschirmung, ein sicherer Sitz und eine robuste Bauweise für den Einsatz auf der Bühne oder im Proberaum. Die neuen Ohrhörer sollen ab August 2026 erhältlich sein und kosten 119 Euro.
Die IER-M500 schließen nach Angaben von Sony eine Lücke im professionellen Audio-Portfolio. Entwickelt wurden sie gemeinsam mit Monitor-Tontechnikern, um sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Musikern eine zuverlässige Klangkontrolle während Auftritten zu ermöglichen. Im Gegensatz zu klassischen kabellosen Ohrhörern stehen hier nicht Funktionen für den Alltag, sondern präzises Monitoring bei Live-Auftritten im Vordergrund.
Ein Schwerpunkt liegt auf der passiven Geräuschisolierung. Dafür setzt Sony auf spezielle Noise-Isolation-Ohrpolster aus Polyurethan-Schaum sowie verschiedene Halterungen, damit sich die Ohrhörer an unterschiedliche Ohrformen anpassen lassen. Ziel ist, möglichst viele Außengeräusche auszublenden und gleichzeitig einen stabilen Sitz zu gewährleisten – auch bei intensiven Bewegungen auf der Bühne.
Im Inneren arbeitet ein neu entwickelter 5-Millimeter-Treiber mit einer speziell abgestimmten Akustikkammer. Diese soll laut Sony einen kontrollierten Bass und eine präzise Klangwiedergabe ermöglichen. Der Frequenzbereich reicht von 10 Hz bis 40 kHz, die Impedanz beträgt 16 Ohm. Damit sollen Musiker ihre Stimme oder Instrumente möglichst unverfälscht hören können.
Auch die Verarbeitung ist auf den professionellen Einsatz ausgelegt. Die IER-M500 verfügen über ein rund 1,6 Meter langes, abnehmbares Kabel, das häufiges Ein- und Ausstecken aushalten soll. Zudem sind die Ohrhörer so konstruiert, dass Schweiß oder Spritzwasser dem Einsatz während eines Konzerts nicht im Weg stehen. Erhältlich sind sie in den Farben Transparent, Schwarz sowie Rot-Blau. Die Kennzeichnung für linken und rechten Ohrhörer soll das Anlegen vor einem Auftritt erleichtern.
Neben den technischen Eigenschaften verweist Sony auch auf den Materialeinsatz. Rund 35 Prozent der im Kunststoff verwendeten Materialien entfallen laut Unternehmen auf zirkuläre beziehungsweise erneuerbare Kunststoffe nach dem Massenbilanzverfahren. Damit will Sony den Anteil neu erzeugter Kunststoffe reduzieren.