Die LEGO Gruppe setzt im Sommer 2026 gleich zwei außergewöhnliche Motorsport-Projekte um. Einerseits entsteht in Berlin gemeinsam mit der BMW Group eine große Erlebniswelt zum 40. Geburtstag des legendären BMW M3 (E30). Andererseits sorgte LEGO bereits beim Formel-1-Wochenende in Silverstone mit fahrbaren Mini-Rennwagen aus Tausenden Bausteinen für Aufsehen.
Am 1. August 2026 öffnet im Kulturquartier Alte Münze in Berlin die Erlebniswelt "The Ultimate Playground" ihre Türen. Das Event findet zeitgleich mit dem Verkaufsstart des LEGO Speed Champions BMW M3 (E30) statt und ist von 10 bis 20 Uhr öffentlich zugänglich.
Für LEGO und BMW ist die Veranstaltung ein besonderer Meilenstein. Nach Angaben der beiden Unternehmen handelt es sich um die erste gemeinsame Co-Creation in der Geschichte der beiden Traditionsmarken. Besucher sollen dort sämtliche sechs Generationen des BMW M3 aus unterschiedlichen Blickwinkeln erleben können.
Im Zentrum der Ausstellung steht ein historischer BMW M3 (E30), der eigens mit einer exklusiven LEGO-Folierung versehen wurde. Präsentiert wird das Fahrzeug gemeinsam mit dem passenden LEGO-Speed-Champions-Set vor einer 20 Meter breiten LED-Wand. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine zweieinhalb Meter hohe Installation der neuesten BMW-M3-Generation.
Darüber hinaus sind mehrere interaktive Bereiche geplant. Im Lichthof wird die Geschichte weiterer Generationen des BMW M3 präsentiert. Zwei vollständig aus LEGO-Steinen gebaute Fahrzeugtüren dienen als Fotomotive. Im "Creative Lab" können Besucher mit LEGO-Steinen eigene Schlüsselanhänger gestalten und personalisierte Sticker erstellen. Für Unterhaltung sorgt außerdem "The Ultimate Sound Machine", ein zu einer DJ-Bühne umgebauter BMW XM Label.
Bereits wenige Tage zuvor stand LEGO auch beim Formel-1-Grand-Prix von Großbritannien in Silverstone im Mittelpunkt. Dort kehrte die LEGO-Fahrerparade zurück. Erstmals fuhren alle 22 aktuellen Formel-1-Piloten in eigenen LEGO-Miniautos über die Strecke.
Jedes dieser Fahrzeuge besteht aus mehr als 28.000 LEGO-Steinen und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h. Die Modelle orientieren sich an den Lackierungen der Formel-1-Teams der Saison 2026. Auch Teamlogos, Farben und Startnummern wurden übernommen, damit die Fahrzeuge ihren großen Vorbildern möglichst nahekommen.
Entwickelt wurden die Fahrzeuge im LEGO-Werk im tschechischen Kladno. Ein Team aus 20 Designerinnen, Designern sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren arbeitete insgesamt mehr als 6.400 Stunden an den 22 Modellen. Jedes Miniauto bringt rund 280 Kilogramm auf die Waage. Davon entfallen etwa 65 Kilogramm auf LEGO-Steine. Für den Fahrbetrieb kommen Standard-Go-Kart-Räder zum Einsatz.
Die Fahrerparade ist Teil der langfristigen Zusammenarbeit zwischen LEGO und der Formel 1. Bereits 2025 sorgten mehrere gemeinsame Projekte für Aufmerksamkeit. Dazu gehörten unter anderem die LEGO-Trophäen beim Großen Preis von Großbritannien, das Cooldown-Auto in Las Vegas sowie die Fahrerparade in Miami.