Kopfhörer-Test

Nothing Ear (3a) machen zum selben Preis alles besser

Nothing schickt seine vielleicht beliebtesten Ohrhörer in die nächste Runde. Der Preis bleibt gleich, trotz mehr Funktionen und verbessertem Klang.
Rene Findenig
07.07.2026, 12:20
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Als Nothing im Frühjahr 2024 die Ear (a) auf den Markt brachte, gelang dem jungen Hersteller ein kleiner Überraschungserfolg. Für 99 Euro boten die In-Ear-Kopfhörer vieles, was bis dahin meist deutlich teureren Modellen vorbehalten war. Im Test von "Heute" überzeugten damals vor allem der kräftige Klang, die gute Geräuschunterdrückung und die einfache Bedienung. Kleine Schwächen gab es dennoch. Die Auswahl der Ohrstöpsel fiel knapp aus, einige Komfortfunktionen fehlten und auch bei der Ausstattung war Luft nach oben. Gut zwei Jahre später folgt nun die nächste Generation. Die Nothing Ear (3a) bleiben beim Preis von 99 Euro, verändern aber deutlich mehr als der Name vermuten lässt.

Der Hersteller hat den Lautsprecher vergrößert, die Geräuschunterdrückung weiterentwickelt, Bluetooth modernisiert und gleich mehrere Funktionen ergänzt, die es bei der Ear (a) nicht gab. Dazu gehören unter anderem Audio Snapshot, die Möglichkeit zur Gesprächsaufzeichnung direkt über die Ohrhörer und eine überarbeitete Nothing-X-App mit erweitertem Equalizer und Transkript-Funktion. Dem Design bleibt Nothing indes treu. Schon die erste Generation fiel durch ihr transparentes Aussehen auf. Auch die Ear (3a) erkennt man sofort als Produkt von Nothing. Die Ohrhörer bleiben durchsichtig gestaltet, sodass Bauteile im Inneren sichtbar sind. Wer die Optik der Vorgänger mochte, wird sich sofort zurechtfinden.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Kleine Änderungen mit großer Wirkung

Ganz unverändert ist das Erscheinungsbild allerdings nicht. Das Ladecase wurde vollständig überarbeitet. Während die Box der Ear (a) eher kantig wirkte, setzt Nothing nun auf weichere Rundungen. Dadurch liegt das Case angenehmer in der Hand und verschwindet etwas besser in der Hosentasche. Im Inneren arbeitet ein Magnetverschluss, das Scharnier besteht aus Edelstahl. Beim täglichen Öffnen wirkt die Mechanik dadurch stabil und präzise. Auch bei den Farben gibt es Veränderungen. Neben Schwarz, Weiß und Gelb kommt erstmals eine pinke Variante hinzu. Wer es auffälliger mag, erhält damit eine zusätzliche Auswahl, ohne dass Nothing seine bekannte Designsprache aufgibt.

Besonders auffällig ist eine Neuerung, die im Alltag häufiger nützt, als man zunächst vermutet. Auf der Vorderseite des Ladecases sitzt nun eine dreiteilige LED-Anzeige. Statt nur einen einzelnen Leuchtpunkt zu zeigen, informiert sie genauer über den Akkustand, den Ladevorgang oder den Kopplungsmodus. Bereits beim kurzen Druck auf den Knopf lässt sich erkennen, wie voll der Akku noch ist. Wer häufig unterwegs ist, spart sich dadurch öfter den Blick aufs Smartphone. Nothing hat außerdem die Bedienung beibehalten. Musik startet oder pausiert per Druck auf den Stiel, Titel lassen sich überspringen und auch die Lautstärke kann direkt über die Ohrhörer verändert werden. Die Gesten können in der Nothing-X-App angepasst werden.

Mehr Komfort für unterschiedliche Ohren

Eine kleine Änderung dürfte viele Nutzer freuen. Während die Ear (a) lediglich drei Größen der Silikonaufsätze mitbrachte, liefert Nothing jetzt vier Varianten mit. Zusätzlich zur bisherigen Auswahl kommt Größe XS hinzu. Gerade Menschen mit kleineren Ohren hatten bei der Ear (a) teilweise Schwierigkeiten, dauerhaft einen festen Sitz zu finden. Dieses Problem soll die zusätzliche Größe entschärfen. Hinzu kommt eine leicht veränderte Form der Schallöffnung. Nothing verspricht dadurch einen sichereren Sitz und besseren Halt über längere Zeit. Tatsächlich wirken die Ear (3a) beim Einsetzen etwas stabiler als ihre Vorgänger. Gerade bei längeren Hörsessions oder Spaziergängen sitzen sie sicher, ohne unangenehm zu drücken.

Mit nur 4,53 Gramm pro Ohrhörer bleiben sie außerdem angenehm leicht. Zusammen mit dem Ladecase bringt das Gesamtpaket knapp 50 Gramm auf die Waage. Im Alltag fällt das Gewicht praktisch nicht auf. Schon die Ear (a) musste sich trotz ihres günstigen Preises kaum verstecken. Die Ear (3a) setzt diesen Eindruck fort. Die transparenten Kunststoffgehäuse wirken sauber verarbeitet. Spaltmaße oder scharfe Kanten sucht man vergeblich. Praktisch ist außerdem, dass nicht nur die Ohrhörer selbst nach IP54 gegen Staub und Spritzwasser geschützt sind. Auch das Ladecase erreicht jetzt diese Schutzklasse. Beim Vorgänger war die Box lediglich nach IP52 geschützt.

Der große Vergleich zu den Nothing Ear (a)

Nothing gibt zudem an, das Gehäuse umfangreichen Belastungstests unterzogen zu haben. Dazu gehören unter anderem 20.000 Öffnungs- und Schließvorgänge des Ladecases sowie Temperaturtests bis 75 Grad Celsius über 96 Stunden. Wer bereits die Ear (a) besitzt, erkennt schnell die Richtung, die Nothing mit der neuen Generation einschlägt. Statt das erfolgreiche Konzept komplett umzubauen, wurden viele Details angegangen. Das beginnt beim größeren 12-Millimeter-Treiber anstelle der bisherigen 11 Millimeter. Hinzu kommen die neue LED-Anzeige am Ladecase, vier statt drei Ohrstöpselgrößen, Bluetooth 6.0 statt Bluetooth 5.3 und erstmals Funktionen wie Audio Snapshot oder Gesprächsaufzeichnung direkt über die Ear.

Auch die Nothing-X-App wurde erweitert und bietet nun einen 8-Band-Equalizer, eine Bibliothek mit Klangprofilen und zusätzliche KI-Funktionen rund um Transkripte. All das war bisher den Flaggschiffen vorbehalten. Die wichtigste Änderung der Nothing Ear (3a) steckt im Inneren. Nothing verbaut nun einen dynamischen 12-Millimeter-Treiber. Der größere Treiber kann mehr Luft bewegen und sorgt laut Hersteller für einen um bis zu 5 Dezibel kräftigeren Bass. Gleichzeitig kommt eine besonders leichte PMI-Membran zum Einsatz, die Stimmen und Instrumente sauberer wiedergibt. Im Alltag entsteht tatsächlich ein ausgewogeneres Klangbild als bei der Ear (a). Schon der Vorgänger spielte für seine Preisklasse überraschend kräftig auf.

Besitzer der Ear (a) erhalten viele sinnvolle Verbesserungen, auch wenn der Unterschied keine komplette Neuentwicklung darstellt.
Rene Findenig

Mehr Möglichkeiten für den eigenen Geschmack

Die Ear (3a) legt jedoch in mehreren Bereichen nach. Bässe wirken voller, ohne ständig in den Vordergrund zu drängen. Gerade moderne Popmusik, elektronische Titel oder Hip-Hop profitieren von dem kräftigeren Fundament. Gleichzeitig bleiben Stimmen gut verständlich und werden nicht vom Bass überdeckt. Auch bei Rock oder akustischen Aufnahmen fällt auf, dass Gitarren, Klavier oder Streicher etwas klarer voneinander getrennt werden. Die Ear (3a) versucht dabei nicht, besonders spektakulär oder künstlich zu klingen. Stattdessen wirkt die Abstimmung insgesamt harmonischer als noch bei der Ear (a). Gerade bei längeren Hörsessions macht sich das positiv bemerkbar.

Wer bereits die Ear (a) besitzt, wird keine völlig neue Klangwelt erleben. Der Unterschied fällt nicht so groß aus, dass man den Vorgänger plötzlich alt erscheinen lassen müsste. Im direkten Vergleich zeigt sich aber, dass Nothing an den richtigen Stellen gearbeitet hat. Bereits die Ear (a) boten verschiedene Klangprofile. Die Ear (3a) gehen deutlich weiter. In der Nothing-X-App stehen weiterhin einfache Voreinstellungen für mehr Bass oder mehr Höhen bereit. Neu hinzu kommt jedoch ein vollwertiger 8-Band-Equalizer. Dadurch lässt sich der Klang wesentlich genauer an den eigenen Geschmack anpassen. Zusätzlich können Klangprofile gespeichert, mit anderen Nutzern geteilt oder aus einer Bibliothek heruntergeladen werden.

Die Nothing-X-App wurde deutlich erweitert und bietet unter anderem einen 8-Band-Equalizer, Transkripte und neue Personalisierungsfunktionen.
Rene Findenig

Geräuschunterdrückung arbeitet noch effektiver

Eine weitere kleine Änderung betrifft die frühere Funktion "Bass Enhancement". Bei der Ear (a) war sie noch separat untergebracht. Nun ist sie direkt in die Bass-Einstellungen integriert. Dadurch wirkt die Bedienung etwas aufgeräumter. Im Alltag dürfte der Equalizer vor allem Musikfans freuen, die gerne mit verschiedenen Einstellungen experimentieren. Wer sich damit nicht beschäftigen möchte, kann die Kopfhörer aber auch einfach mit der Standardabstimmung nutzen. Bereits diese liefert ein stimmiges Gesamtbild. Im Test der Ear (a) gehörte die aktive Geräuschunterdrückung indes zu den größten Stärken. Für 99 Euro war sie damals erstaunlich wirkungsvoll. Die Ear (3a) knüpfen daran an und verbessert die Technik an mehreren Stellen.

Nothing spricht jetzt von einer Wideband Active Noise Cancellation mit einer Unterdrückung von bis zu 45 Dezibel. Entscheidend ist dabei weniger der Maximalwert als vielmehr der größere Frequenzbereich, den das System abdeckt. Im Alltag macht sich das durchaus bemerkbar. Gleichmäßige Geräusche wie Klimaanlagen, Lüfter oder das Brummen in öffentlichen Verkehrsmitteln verschwinden zuverlässig im Hintergrund. Auch Gespräche anderer Fahrgäste oder Straßenlärm werden stärker abgeschwächt als beim Vorgänger. Die Umgebung verschwindet zwar nicht vollständig, wirkt aber deutlich weiter entfernt. Positiv fällt auf, dass die Geräuschunterdrückung angenehm und ohne Druck arbeitet.

Neu sind Audio Snapshot und die Möglichkeit, Gespräche über Ear aufzuzeichnen, wobei die Aufnahmefunktion in Österreich zum Start nicht verfügbar ist.
Rene Findenig / KI-generiert

Transparenzmodus und Telefonieren alltagstauglich

Nicht immer möchte man Außengeräusche vollständig ausblenden. Beim Spaziergang, im Büro oder beim Warten auf eine Durchsage kann das sogar störend sein. Dafür bietet der Ear (3a) weiterhin einen Transparenzmodus. Außengeräusche werden über die Mikrofone aufgenommen und zugemischt, sodass Gespräche oder Durchsagen hörbar bleiben. Auch hier zeigt sich gegenüber der Ear (a) eine leichte Verbesserung. Stimmen wirken natürlicher und weniger künstlich, ohne dass ständig ein störendes Grundrauschen entsteht. Nothing setzt bei den Ear (3a) auf jeweils drei Mikrofone pro Ohrhörer. Zusammen mit einer KI-gestützten Geräuschunterdrückung sollen störende Umgebungsgeräusche herausgerechnet werden.

Laut Hersteller wurde das System anhand von 28 Millionen Situationen trainiert. Ziel ist eine natürliche Sprachübertragung selbst bei Wind, Verkehr oder Baustellen. Im Alltag hinterlässt die Sprachqualität einen überzeugenden Eindruck. Die Stimme wird klar übertragen und bleibt in lauteren Umgebungen verständlich. Natürlich stößt dieses System irgendwann an Grenzen. Sehr starker Wind oder extremer Verkehrslärm lassen sich nicht vollständig herausfiltern. Neu in der (a)-Serie ist statisches Spatial Audio. Dabei wird der Klang räumlicher dargestellt, wodurch Filme, Serien oder Konzerte breiter wirken. Anders als dynamische 3D-Systeme folgt die Wiedergabe nicht Kopfbewegungen, sondern erweitert lediglich die Klangbühne.

Der Abstand zu den Ear (a) wird größer

Beim Blick auf alle Audiofunktionen zusammen zeigt sich, dass Nothing den Nachfolger nicht nur an einzelnen Stellen verbessert hat. Größerer Treiber, erweiterter Equalizer, statisches Spatial Audio und eine weiterentwickelte Geräuschunterdrückung ergeben zusammen ein rundes Gesamtpaket. Die Ear (a) bleiben aber auch 2026 ein guter In-Ear-Kopfhörer, der nun um einiges günstiger zu haben sein dürfte. Wer jedoch beide Modelle direkt miteinander vergleicht, erkennt schnell, dass die Ear (3a) an fast allen entscheidenden Stellen nachgelegt hat. Keine einzelne Neuerung revolutioniert das Hörerlebnis. Die Summe vieler kleiner Verbesserungen sorgt aber dafür, dass sich der Nachfolger insgesamt reifer und hochwertiger anfühlt.

Die auffälligste neue Funktion nennt sich indes "Audio Snapshot". Die Idee dahinter ist ungewöhnlich. Wer beide Ohrhörer gleichzeitig drückt, kann einen kurzen Ausschnitt dessen speichern, was gerade abgespielt wird. Das können Podcasts, Vorlesungen, Sprachmitteilungen oder andere Audioinhalte sein. Besonders interessant ist dabei, dass die Funktion nicht erst ab dem Tastendruck aufzeichnet. Sie kann auch bis zu 30 Sekunden vor dem eigentlichen Auslösen sichern. Wer also erst etwas Interessantes hört und danach reagiert, kann diesen Moment trotzdem noch speichern. Je nach Einstellung lassen sich Aufnahmen mit einer Länge von bis zu einer Minute erstellen. Im Alltag eröffnet das durchaus praktische Möglichkeiten.

Gespräche direkt über die Ohrhörer aufnehmen

Wer regelmäßig Podcasts hört oder Onlinevorlesungen verfolgt, kann Stellen sichern, ohne mühsam zurückzuspulen oder nach einer Zeitmarke zu suchen. Auch Sprachmitteilungen oder Interviews lassen sich festhalten. Nothing weist allerdings ausdrücklich darauf hin, dass Audio Snapshot ausschließlich für private und nicht für kommerzielle Zwecke gedacht ist. Nutzer müssen außerdem die jeweils geltenden Gesetze und Rechte Dritter beachten. Die Begrenzung auf maximal 60 Sekunden soll unter anderem urheberrechtliche Probleme vermeiden. Noch ungewöhnlicher ist die zweite neue Funktion. Die Ear (3a) kann Telefongespräche und Online-Meetings direkt über die Ohrhörer aufzeichnen.

Dafür besitzen die Buds einen integrierten Speicher mit 32 Megabyte. Die Aufnahme wird per Geste gestartet und endet entweder durch erneutes Drücken oder automatisch, sobald das Gespräch beendet wird. Eine einzelne Aufnahme kann bis zu zwei Stunden dauern. Anschließend werden die Dateien mit der Nothing-X-App synchronisiert. Dort lassen sie sich anhören, bearbeiten oder transkribieren. Sobald eine Aufnahme gestartet wird, hören sämtliche Gesprächsteilnehmer automatisch eine Sprachansage mit anschließendem Countdown. Das gilt laut Hersteller unabhängig davon, ob über Mobilfunknetz, WhatsApp, FaceTime oder Co. telefoniert wird. Wichtig: Die Funktion steht innerhalb Österreichs vorerst nicht zur Verfügung.

Transkripte und Zusammenfassungen sparen Zeit

Nach der Synchronisierung in die Nothing-X-App können die Aufnahmen automatisch in Text umgewandelt werden. Nothing bietet dafür drei Monate lang eine Pro-Version der Transkription ohne Zusatzkosten an. Innerhalb dieses Zeitraums stehen monatlich bis zu 120 Minuten zur Verfügung. Danach wird automatisch auf das Standardmodell umgestellt. Die App erstellt auf Wunsch Transkripte, kann Sprecher unterscheiden und soll künftig auch Zusammenfassungen erzeugen sowie Erinnerungen direkt in den Kalender übernehmen. Laut Nothing wird die Kalenderfunktion ab August nachgereicht. Für Pro-Transkription werden Daten laut Hersteller ausschließlich nach ausdrücklicher Zustimmung verarbeitet, auf Servern in Paris.

Schon bei der Ear (a) war die Nothing-X-App eine der besseren Begleit-Apps in dieser Preisklasse. Mit der Ear (3a) wächst ihr Funktionsumfang deutlich. Neben Firmware-Updates, Gestensteuerung und Equalizer verwaltet die App nun auch sämtliche Audioaufnahmen. Auch hilft eine Suchfunktion dabei, die letzte bekannte Position der Ohrhörer wiederzufinden. Nutzer eines Nothing-Smartphones erhalten darüber hinaus zusätzliche Möglichkeiten. Dazu gehören Sprachbefehle für ChatGPT sowie die Funktion "Essential News", die Informationen per Sprache ausgeben kann. Nutzer anderer Android-Smartphones oder eines iPhones müssen auf diese Zusatzfunktionen verzichten, können die übrigen Möglichkeiten der App aber voll nutzen.

Technisch auf den neuesten Stand

Während Ear (a) noch Bluetooth 5.3 nutzten, setzt Ear (3a) auf Bluetooth 6.0. Laut Nothing soll die Verbindung in Umgebungen mit vielen Funkverbindungen stabiler bleiben. Gleichzeitig verspricht der Hersteller geringere Verzögerungen beim Spielen oder Streamen von Videos. Unterstützt werden außerdem weiterhin gleichzeitige Verbindungen mit zwei Geräten sowie die bekannten Audio-Codecs AAC, SBC und LDAC. Beim Akku zeigt sich ein gemischtes Bild. Die einzelnen Ohrhörer wurden von 46 auf 55 Milliamperestunden vergrößert. Dadurch steigt die maximale Laufzeit ohne aktive Geräuschunterdrückung von bis zu 9,5 auf bis zu 10 Stunden. Mit Ladecase gibt Nothing bis zu 42 Stunden an, praktisch auf identischem Niveau wie zuvor.

Mit der Ear (a) hatte Nothing bereits 2024 einen der interessantesten In-Ear-Kopfhörer der 100-Euro-Klasse im Programm. Die Ear (3a) verändert dieses erfolgreiche Grundkonzept nicht, sondern entwickelt es konsequent weiter. Der Klang wirkt ausgewogener, der größere Treiber liefert hörbar kräftigere Bässe und die aktive Geräuschunterdrückung arbeitet im Alltag noch effektiver. Hinzu kommen sinnvolle Detailverbesserungen wie vier statt drei Ohrstöpselgrößen, Bluetooth 6.0, die LED-Anzeige am Ladecase und die deutlich umfangreichere Nothing-X-App. Die neuen Aufnahmefunktionen gehören zu den ungewöhnlichsten Ideen am Markt. Gerade in Österreich fällt jedoch ins Gewicht, dass manche Funktionen zum Start nicht verfügbar ist.

{title && {title} } rfi, {title && {title} } Akt. 07.07.2026, 12:33, 07.07.2026, 12:19
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen