Sorge um Ski-Star Sofia Goggia! Die italienische Abfahrts-Olympiasiegerin kämpft nach zwei Virusinfektionen weiterhin mit gesundheitlichen Problemen. Jetzt spricht die 33-Jährige erstmals darüber, wie schlimm es ihr tatsächlich ging.
"Ich war ziemlich besorgt, weil ich wirklich starke neurologische Symptome hatte. Ich habe gezittert, konnte keine Treppen steigen und es gab Tage, an denen ich nur sehr langsam gesprochen habe, weil ich meine Gedanken durcheinandergebracht habe", erzählt Goggia bei einem Medientermin ihres Ausrüsters Atomic.
Neben den neurologischen Beschwerden litt die Italienerin auch unter heftigen Schmerzen. Auslöser waren zwei Virusinfektionen, von denen eine durch einen Mückenstich verursacht wurde. Die akute Phase der Erkrankungen hat Goggia mittlerweile überstanden. Von einer vollständigen Genesung ist die Speed-Spezialistin allerdings noch entfernt.
"Ich fühle mich langsam besser, aber ich brauche definitiv noch Zeit, weil ich immer noch einige neurologische Beschwerden habe", erklärt die Olympiasiegerin von 2018.
Nach rund einem Monat Zwangspause kehrte Goggia am vergangenen Wochenende erstmals wieder ins Training zurück. Die Belastung macht ihr allerdings weiterhin zu schaffen. "Manchmal habe ich mich gut gefühlt, manchmal war ich wirklich müde", schildert die Italienerin. An ein normales Trainingspensum ist derzeit noch nicht zu denken.
"Im Moment kann ich noch nicht voll trainieren. Ich denke, es wird seine Zeit brauchen", sagt Goggia. Wann die Italienerin wieder im Weltcup an den Start gehen kann, ist deshalb noch völlig offen. Fest steht bereits, dass sie den Saisonauftakt am 24. Oktober in Sölden verpassen wird.