Beim dritten Mannschaftstraining des ÖFB-Teams in Santa Barbara fehlte David Alaba erneut auf dem Platz. Der 33-Jährige trainierte weiterhin individuell und arbeitete abseits der Mannschaft an seinem Comeback.
Neben dem ÖFB-Kapitän fehlten am Sonntag drei weitere Leistungsträger. Marko Arnautovic, Marcel Sabitzer und Florian Grillitsch nahmen ebenfalls nicht an der Einheit teil. Die Begründung des ÖFB fiel knapp aus: Belastungssteuerung. Dieser Begriff dürfte die Nationalspieler während der Weltmeisterschaft noch häufiger begleiten.
Beim Nationalteam gibt man sich allerdings gelassen. Alabas Aufbau sei ein "ganz normaler Prozess", hieß es aus dem Teamumfeld. Der Kapitän soll voraussichtlich am Montag oder Dienstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Alaba hatte beim letzten WM-Test gegen Tunesien (1:0) mit einer Oberschenkelverhärtung vorzeitig ausgewechselt werden müssen. Seitdem absolvierte der Real-Madrid-Star kein gemeinsames Training mehr mit seinen Teamkollegen. Damit wartet Österreichs Abwehrchef bereits seit rund einer Woche auf seine Rückkehr in den regulären Trainingsbetrieb.
Für Mittwoch steht in Santa Barbara ein internes Testspiel auf dem Programm. Die Partie ersetzt das ursprünglich geplante Testmatch gegen Guatemala, das in Los Angeles hätte stattfinden sollen. Dort soll sich zeigen, wie weit Alaba und seine Teamkollegen auf dem Weg Richtung WM-Start bereits sind.