Zuweisungsstopp aufgehoben

SOS-Kinderdorf Moosburg – Kinder wieder aufgenommen

Nach dem Missbrauchsskandal hebt Kärnten den Zuweisungsstopp für das SOS-Kinderdorf Moosburg wieder auf.
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17.02.2026, 16:44
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Nach dem Skandal um Missbrauch und Gewalt in den SOS-Kinderdörfern hatte das Land Kärnten kurz vor Weihnachten die Reißleine gezogen: Dem Dorf in Moosburg wurden keine Kinder mehr zugewiesen. Jetzt wird diese Entscheidung wieder zurückgenommen.

Kinder- und Jugendschutzreferent Peter Reichmann (SPÖ) hat den Zuweisungsstopp aufgehoben. Er begründet die Meinungsänderung mit einer Neuausrichtung der Zusammenarbeit. Die Fachaufsicht des Landes habe seit 19. Dezember unangekündigte Kontrollen in Moosburg durchgeführt – ohne Beanstandungen. Auch künftig soll es engmaschige Kontrollen geben.

Helfen in schwierigen Lebenslagen

Die Neuaufstellung der Jugendhilfe, also das Schaffen von Plätzen für junge Menschen in schwierigen Lebenslagen, hat sich der neue Landesrat vor drei Monaten auf seine Fahnen geheftet. Damals waren die Skandale im Herbst öffentlich geworden.

Reichmann stellt klar, beim kleinsten Verdacht auf Missstände werde der Aufnahmestopp wieder in Kraft treten und der Fall der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Dass der Aufnahmestopp nun beendet werden konnte, sei auch dem ehrlichen und konstruktiven Bemühen des SOS-Aufsichtsratsvorsitzenden Friedrich Santner zu verdanken.

"Jedes Kind müsse ruhig schlafen können", besonders mit belastenden Lebenserfahrungen, so Reichmann.

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