Geständnis unter Tränen

Mann rammte Polizeiauto – "Weiß, was ich getan habe"

Ein 41-Jähriger flüchtete Anfang November 2025 vor der Polizei und rammte ein Streifenauto. Vor Gericht zeigte er Reue, er bekannte sich schuldig.
Österreich Heute
16.02.2026, 14:19
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Ein tränenreiches Geständnis gab der 41-Jährige vor dem Kärntner Landesgericht ab. Während einer Flucht vor der Polizei rammte er Anfang November 2025 einen Streifenwagen. Wegen Körperverletzung eines Polizisten musste er sich nun verantworten.

Milderndes Geständnis

"Ich weiß ja, dass ich für das, was ich getan habe, bestraft werden muss", weinte der Mann laut "ORF" im Gerichtssaal. Richter Gerhard Pöllinger-Sorré erklärte, dass die sichtbare Reue des Angeklagten eine Haftstrafe mildern könne; ins Gefängnis müsse er keinesfalls.

Während der Verfolgungsfahrt war der 41-Jährige deutlich zu schnell unterwegs. Als die Polizei versuchte, ihn zu stoppen, kollidierte er absichtlich mit einem Streifenwagen. Damit erfüllte er die Straftatbestände "Widerstand gegen die Staatsgewalt", "schwere Körperverletzung" und "schwere Sachbeschädigung".

Geldstrafe und bedingte Haft

Zudem war der Mann während der Tat alkoholisiert – sein Führerschein wurde noch an Ort und Stelle entzogen. Bereits unmittelbar nach der Tat zeigte er sich geständig.

Das Gericht verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro sowie einem Monat bedingter Haft. Außerdem muss er dem verletzten Polizeibeamten 1.500 Euro Schmerzensgeld zahlen. Das Urteil wurde von beiden Seiten akzeptiert und ist nun rechtskräftig.

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