Weißer Reis landet oft als schlichte Sättigungsbeilage auf dem Teller. Er wird in Wasser gekocht, gesalzen und zu Gemüse, Fleisch oder Curry serviert. Viele fragen sich: Muss das so fad sein?
Spanische Köche sagen: Nein. Der Reis muss nicht neutral bleiben, sondern kann schon beim Kochen ordentlich Geschmack aufnehmen. Der Trick ist simpel: Statt Wasser kommt Brühe in den Topf.
Nach Angaben von CHIP.de ist die Zubereitung denkbar einfach: Für vier Portionen braucht man 250 Gramm Reis, zwei bis drei Knoblauchzehen, ein bis zwei Lorbeerblätter, einen Esslöffel Olivenöl und etwa 500 Milliliter Brühe.
Zuerst wird der Reis je nach Sorte kurz gewaschen, bis das Wasser weniger trüb ist. Dann das Olivenöl in einem Topf erhitzen, die leicht angedrückten Knoblauchzehen kurz anschwitzen und den Reis eine Minute mitrühren.
Danach kommen Brühe und Lorbeer dazu. Alles einmal aufkochen, anschließend bei niedriger Hitze mit Deckel garen, bis die Flüssigkeit aufgenommen ist. Den Topf vom Herd nehmen und den Reis noch einige Minuten ruhen lassen. Erst dann mit einer Gabel auflockern.
Beim Salzen ist Zurückhaltung gefragt. Brühe bringt oft schon Salz mit. Deshalb besser erst am Ende abschmecken, statt gleich nachzusalzen.
Praktisch ist der Trick besonders für Reis zu gebratenem Gemüse, Fisch, Hähnchen oder Pfannengerichten. Wer es mediterraner mag, ergänzt etwas Zitronenabrieb, Petersilie oder ein Stück Butter.