Tomaten, Mozzarella, Basilikum – mehr braucht es für eine klassische Caprese nicht. Gerade weil das Rezept so einfach ist, fallen kleine Fehler bei der Zubereitung besonders ins Gewicht. TV-Köchin Felicitas Then verrät, welche Gewohnheiten den italienischen Klassiker geschmacklich ausbremsen – und was "Italiener niemals machen würden".
Viele holen den Mozzarella direkt aus dem Kühlschrank auf den Teller. Genau das ist laut Then der größte Fehler. Denn bei niedrigen Temperaturen bleiben Aroma und Cremigkeit auf der Strecke. "Mozzarella muss Zimmertemperatur haben", stellt die Köchin klar.
Ihr Tipp: Den Mozzarella zwei bis drei Stunden vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.
Für viele gehört ein Schuss Balsamico selbstverständlich zur Caprese. In Italien wird das jedoch oft anders gesehen. Der kräftige Essig kann den feinen Geschmack des Mozzarellas überdecken.
Stattdessen setzen Puristen auf wenige, aber hochwertige Zutaten: etwas Salz und ein gutes, fruchtiges Olivenöl reichen aus, um Tomaten und Mozzarella optimal zur Geltung zu bringen.
Auch beim Anrichten gibt es laut der TV-Köchin einen entscheidenden Kniff. Die Basilikumblätter sollten nicht direkt auf dem Mozzarella liegen, sondern auf den Tomaten.
So bleibt das Aroma des Käses unverfälscht, während das Basilikum die Tomaten geschmacklich ergänzt. Ein kleines Detail – mit großer Wirkung.
Caprese lebt von der Qualität ihrer wenigen Zutaten. Reife Tomaten, cremiger Mozzarella, frisches Basilikum und hochwertiges Olivenöl sind die Basis. Wer dann noch auf die richtige Temperatur und das passende Anrichten achtet, bringt den italienischen Klassiker fast wie im Urlaub auf den Teller.