Saftig, süß und gesund – Himbeeren gehören im Sommer zu den beliebtesten Beeren. Doch die Freude hält oft nicht lange an. Schon einen Tag nach dem Einkauf zeigen sich bei vielen Früchten die ersten Schimmelstellen. Der Grund dafür ist häufig ein Fehler, den fast jeder macht.
Viele waschen Himbeeren sofort nach dem Einkauf. Genau das solltest Du aber vermeiden. Die empfindlichen Früchte nehmen dabei Feuchtigkeit auf, die Schimmelbildung beschleunigt. Experten empfehlen deshalb, Himbeeren erst unmittelbar vor dem Verzehr vorsichtig zu waschen.
Ebenso wichtig ist die richtige Lagerung. Himbeeren fühlen sich im Kühlschrank am wohlsten. Am besten bleiben sie in einer flachen Schale, damit sie nicht vom Eigengewicht zerdrückt werden. Sind sie in einer hohen Verpackung gestapelt, werden die unteren Früchte schnell matschig.
Ein weiterer Fehler: Verdorbene Beeren bleiben in der Packung. Schon eine einzige schimmelige Himbeere kann dafür sorgen, dass sich der Schimmel rasch auf die übrigen Früchte ausbreitet. Deshalb solltest Du die Beeren nach dem Einkauf kontrollieren und beschädigte Exemplare sofort aussortieren.
Auch luftdichte Behälter sind keine gute Idee. Himbeeren brauchen etwas Luft, damit sich keine Feuchtigkeit staut. Ein Behälter mit kleinen Lüftungsöffnungen oder die Originalverpackung eignet sich meist besser.
Wer die Früchte nicht innerhalb von ein bis zwei Tagen essen kann, sollte sie einfrieren. So bleiben Geschmack und viele Nährstoffe erhalten und die Himbeeren eignen sich später perfekt für Smoothies, Desserts oder zum Backen.
Also: Mit der richtigen Lagerung und etwas Vorsicht beim Waschen bleiben Himbeeren oft mehrere Tage länger frisch – und landen deutlich seltener im Mistkübel.