Saftig, süß & erfrischend

Mit diesem Trick findest du garantiert reife Melonen

Melone ist nicht gleich Melone. Schon beim Einkauf entscheidet sich, wie aromatisch sie später schmeckt.
Heute Life
16.07.2026, 13:56
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Kaum eine Frucht gehört so sehr zum Sommer wie die Melone. Ob als erfrischender Snack im Freibad, im Obstsalat oder als Begleiter beim Grillabend – an heißen Tagen landet sie bei vielen regelmäßig im Einkaufskorb. Doch wer einfach zur erstbesten Melone greift, verschenkt oft Geschmack. Denn Wassermelone, Honig-, Galia- und Cantaloupe-Melone unterscheiden sich deutlich stärker, als viele glauben.

Melone ist botanisch gar kein Obst

Auch wenn sie im Obstregal liegt, zählt die Melone aus botanischer Sicht nicht zum Obst. Sie gehört zur Familie der Kürbisgewächse und ist damit mit Gurken, Zucchini und Kürbissen verwandt. Weil sie an einer einjährigen Pflanze wächst, gilt sie als sogenanntes Fruchtgemüse. Für den Geschmack spielt das zwar keine Rolle, bei der Auswahl der richtigen Sorte allerdings schon.

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1. Wassermelone

Sie ist der Star jedes Sommers: Die Wassermelone überzeugt mit ihrem hohen Wassergehalt und ihrem süßen Geschmack. Das rote Fruchtfleisch enthält außerdem Lycopin – einen sekundären Pflanzenstoff mit antioxidativen Eigenschaften, der auch Tomaten ihre Farbe verleiht.

Besonders gut eignet sich die Wassermelone als Snack, für Smoothies, Obstsalate oder sogar gegrillt. Wer keinen riesigen Koloss nach Hause tragen möchte, kann zu Mini-Sorten wie "Sugar Baby" greifen. Beim Kauf gilt: Eine reife Wassermelone klingt beim Klopfen hohl und besitzt auf der Unterseite einen cremig-gelben Auflagefleck. Dieser zeigt, dass sie lange genug in der Sonne gereift ist.

2. Honigmelone

Die Honigmelone punktet mit einem dezenten, angenehm süßen Aroma. Ihr helles Fruchtfleisch harmoniert hervorragend mit herzhaften Zutaten wie Prosciutto, Schinken oder Feta, schmeckt aber ebenso pur oder im Frühstücksjoghurt. Reife Früchte erkennt man daran, dass sie leicht süßlich duften und am Stielansatz sanft nachgeben. Eine gleichmäßig gelbe Schale ohne grüne Stellen ist ebenfalls ein gutes Zeichen.

3. Cantaloupe

Wer intensive Fruchtaromen liebt, sollte zur Cantaloupe greifen: Ihr orangefarbenes Fruchtfleisch schmeckt besonders aromatisch und erinnert leicht an Marillen. Im Gegensatz zu vielen anderen Melonensorten verströmt sie bei voller Reife einen kräftigen, fruchtigen Duft. Dieser Geruch verrät beim Einkauf oft, dass die Frucht ihr volles Aroma entwickelt hat. Ist die Schale unter der typischen Netzstruktur noch überwiegend grün, braucht sie meist noch etwas Zeit.

4. Galiamelone

Die Galiamelone vereint Eigenschaften verschiedener Zuckermelonen. Sie schmeckt angenehm süß, ist besonders saftig und besitzt ein ausgewogenes Aroma. Dadurch ist sie auch bei Kindern sehr beliebt. Sie passt hervorragend in Obstsalate, zu Joghurt oder einfach pur. Ein weiterer Pluspunkt: Galiamelonen halten sich im Vergleich zu vielen anderen Sorten oft deutlich länger.

So gelingt der perfekte Melonenkauf

Neben der Sorte entscheidet vor allem der Reifegrad über den Geschmack. Duft, Farbe und Konsistenz liefern dabei wichtige Hinweise. Zuckermelonen wie Honig-, Galia- oder Cantaloupe-Melonen sollten angenehm süß riechen und am Stielansatz leicht nachgeben. Wassermelonen verraten ihre Reife dagegen eher durch den typischen Klopftest und den gelben Auflagefleck.

Auch ein Blick auf die Herkunft lohnt sich: Während der Sommermonate stammen viele Melonen aus Spanien oder Italien und haben vergleichsweise kurze Transportwege. Wer zusätzlich auf Bio-Qualität achtet, reduziert das Risiko von Rückständen chemisch-synthetischer Pestizide.

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