Weißer Reis gilt als unkomplizierte Beilage – gekocht, gesalzen, fertig. Doch spanische Köche sehen darin verschenktes Aroma. Ihr Trick ist denkbar einfach und braucht kaum mehr Aufwand.
Wie das spanische Portal "El Español" berichtet, setzen Köche beim Reis auf drei Zutaten: Knoblauch, Lorbeer und eine gute Suppe. Gemüsesuppe, Hühnersuppe, Fleischfond oder Fischfond verleihen den Körnern schon während des Garens mehr Geschmack.
Für vier Portionen genügen etwa 250 Gramm Reis, zwei bis drei Knoblauchzehen, ein bis zwei Lorbeerblätter, ein Esslöffel Olivenöl und rund 500 Milliliter Brühe. Je nach Reissorte kann die benötigte Flüssigkeitsmenge variieren.
Zunächst wird der Reis – je nach Sorte – kurz gewaschen. Anschließend etwas Olivenöl erhitzen und die leicht angedrückten Knoblauchzehen darin kurz anschwitzen. Den Reis dazugeben und etwa eine Minute unterrühren. Wichtig: Die Körner sollen dabei nicht dunkel werden. Sie sollen lediglich vom Öl überzogen sein.
Danach kommen Suppe und Lorbeer in den Topf. Einmal aufkochen, dann bei niedriger Hitze und geschlossenem Deckel garen, bis die Flüssigkeit aufgenommen wurde. Anschließend darf der Reis noch einige Minuten ruhen.
Erst danach wird er mit einer Gabel aufgelockert. Knoblauch und Lorbeer gehören vor dem Servieren wieder aus dem Topf.
Wer Brühe verwendet, sollte beim Würzen nicht automatisch nachlegen. Viele fertige oder selbst gemachte Fonds enthalten bereits Salz. Besser ist es, den Reis am Ende zu probieren und erst dann nachzuwürzen. So lässt sich vermeiden, dass die Beilage am Ende zu salzig gerät.
Der Trick eignet sich vor allem dann, wenn der Reis selbst mehr Geschmack bekommen soll. Zu gebratenem Gemüse, Hähnchen, Fisch oder Ofengemüse passt die aromatische Variante besonders gut.
Wer den Reis mediterraner servieren möchte, kann zusätzlich etwas Zitronenabrieb oder Petersilie verwenden. Auch ein kleines Stück Butter sorgt nach dem Garen für mehr Fülle.