Aus für Zweitligist

Spielergehälter offen – Stripfing-Insolvenz am Montag

Bei Fußball-Zweitligist Stripfing gehen endgültig die Lichter aus. Ein Insolvenzverfahren des Zweitliga-Vereins ist unausweichlich.
Sport Heute
01.11.2025, 13:24
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
olympia live
olympia live

Die finanziell angespannte Situation bei den Niederösterreichern war schon wochenlang bekannt. Nun werden endgültig die Lichter ausgehen. Stripfing wird am Montag den Insolvenzantrag stellen, vermeldete "Sky". Schon am Freitag hatte der Klub die Bundesliga darüber informiert, dass die Beantragung eines Insolvenzverfahrens beim Zweitliga-13. eine Option sei.

Stripfing könnte demnach womöglich noch das Auswärtsspiel in Amstetten am kommenden Freitag bestreiten. Spätestens danach soll der Spielbetrieb aber definitiv eingestellt werden, heißt es. Durch die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens würde der Verein aus Niederösterreich jedenfalls zum Saisonabschluss ans Tabellenende gereiht werden. Sollte auch der Spielbetreib eingestellt werden, würden sämtliche bis dahin erzielten Ergebnisse annulliert.

Am Freitag verlor der Zweitligist gegen Rapid Wien II klar mit 0:4, unter der Woche hatte es eine 0:2-Niederlage im ÖFB Cup gegen den LASK gesetzt.

Offene Gehälter

Trainer Emin Sulimani kündigte am Freitagabend nach dem Schlusspfiff eine Besprechung mit den Klubverantwortlichen für Samstagvormittag an. Der Ausgang dieses Meetings ist offiziell noch nicht bekannt. "Es waren viele Fragezeichen, hat alle sehr beschäftigt. Aber die Mannschaft hat Charakter bewiesen. Schade, dass es dann so zu Ende geht und dass wir das, was wir versucht haben aufzubauen, nicht fortführen können", so der ehemalige Austria-Wien-Profi im "ORF" nach dem Spielende.

Die Spieler hatten selbst in einem offenen Brief erklärt, dass Spielergehälter ausständig seien. Diese wurden auch bis zur gesetzten Frist am Freitag nicht bezahlt, wie Routinier Konstantin Kerschbaumer erzählte. "Die Jungs kriegen drei Monate kein Gehalt, müssen Miete zahlen, für Essen sorgen. Da muss man aber den Hut ziehen, weil die Burschen sehr professionell waren. Die Gehälter sind nach wie vor offen", so der Stripfing-Spieler.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 01.11.2025, 13:29, 01.11.2025, 13:24
Jetzt E-Paper lesen