Sport

Sportminister Kogler für Olympia-Verschiebung

In 123 Tagen stehen in Tokio die Olympischen Sommerspiele am Programm. Immer mehr Kritiker fordern eine Verschiebung. Auch Österreichs Vize-Kanzler.
Heute Redaktion
13.09.2021, 14:11

Am 24. Juli 2020 werden in Tokio die Olympischen Sommerspiele eröffnet. Oder auch nicht. Immer mehr Sportler, Verbände und Politiker sprechen sich für eine Verschiebung des Sport-Mega-Events aus. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wehrt sich noch gegen diesen Schritt. Kein Wunder, würde eine Absage doch rund sechs Milliarden Euro verschlingen.

Einige Nationen preschen vor, nehmen den Organisatoren die Entscheidung ab – und sprechen einen Olympia-Boykott aus. Kanada gab bereits bekannt, wegen der Coronavirus-Pandemie keinen Sportler nach Japan zu schicken.

Von diesem Schritt ist Österreich noch ein Stück entfernt, am Montag machte Sportminister Werner Kogler aber deutlich, was er vom geplanten Termin im Sommer hält. "Ich plädiere im Sinne der Gesundheit aller TeilnehmerInnen, BetreuerInnen und ZuschauerInnen für eine Verschiebung der Olympischen Sommerspiele 2020." Gleichzeitig begrüßt er den "mutigen Schritt" von Kanada.

Das IOC will innerhalb von vier Wochen eine Entscheidung über eine mögliche Verschiebung treffen.

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