Autofahrer in Deutschland müssen erneut tiefer in die Tasche greifen. Die Spritpreise sind auf ein neues Rekordniveau gestiegen.
Wie der ADAC mitteilte, kostete ein Liter Diesel am Donnerstag im Schnitt 2,346 Euro. Damit wurde der bisherige Höchstwert vom Mittwoch (2,327 Euro) nochmals übertroffen.
Aus Sicht des Verkehrsclubs lässt sich der Preisanstieg nur teilweise durch gestiegene Ölpreise erklären. "Die Umstellung auf das sogenannte Österreich-Modell hat die Preisentwicklung eher befördert als begrenzt", sagt eine ADAC Sprecherin. "Die Preise sind seitdem auf einem zu hohen Niveau."
Seit Mittwoch dürfen Tankstellen in Deutschland ihre Preise nur noch einmal täglich, um 12 Uhr mittags, anheben – wie auch in Österreich.
Doch statt Stabilität brachte die Regelung vorerst deutliche Sprünge: So lag der Preis für Super E10 um 11:45 Uhr noch bei durchschnittlich 2,127 Euro pro Liter. Nur 30 Minuten später, um 12:15 Uhr, kletterte er auf 2,222 Euro – ein Plus von 9,5 Cent.
Beim Diesel fiel der Anstieg noch stärker aus. Hier ging es im Schnitt um 11,7 Cent nach oben – von 2,349 Euro auf 2,466 Euro pro Liter. Damit bleibt Tanken für viele Autofahrer weiterhin ein teures Unterfangen.