Preisbremse futsch

Sprit: Gestern 10 Cent runter, heute 15 Cent rauf

Kaum eingeführt, schon wirkungslos! Die Spritpreisbremse sollte die Preise dämpfen – doch bereits einen Tag später ziehen sie wieder kräftig an.
Newsdesk Heute
03.04.2026, 12:57
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die Regierung hatte den Österreichern spürbare Entlastung versprochen: Mit der neuen Spritpreisbremse sollten die Preise an den Tankstellen endlich gebremst werden. Doch die Realität sieht offenbar ganz anders aus. Während die Preise am Donnerstag noch um rund 10 Cent sanken, schnalzten sie nur einen Tag später kräftig nach oben.

Am Freitag, pünktlich um 12 Uhr war es so weit: An Österreichs Tankstellen haben die Dieselpreise erneut kräftig angezogen. Für viele Autofahrer kommt der nächste Preisschock damit schneller als erwartet.

Spritpreise im Vergleich
Die günstigsten Tankstellen in deiner Nähe
Kartenplatzhalter für Spritpreise
Basierend auf Daten von e-control, ohne Gewähr für die Richtigkeit.

Besonders drastisch zeigt sich die Entwicklung mitten in Wien. An der BP-Tankstelle am Schwedenplatz kam es zu einem besonders drastischen Preissprung: Der Liter Diesel verteuerte sich dort innerhalb kürzester Zeit von 2,169 Euro um 15 Cent auf satte 2,319 Euro.

Spritpreisbremse schon wieder verpufft

Brisant: Erst gestern ist die neue Spritpreisbremse in Kraft getreten. Sie sollte eigentlich für Entlastung sorgen und extreme Preisschwankungen eindämmen. Ziel der Maßnahme war es, kurzfristige Preissprünge zu verhindern und den Autofahrern mehr Planbarkeit zu geben.

Doch die aktuelle Entwicklung lässt Zweifel aufkommen. Bereits nur einen Tag später steigen die Preise wieder deutlich an – und das teils in einem Ausmaß, das Autofahrer in Österreich fassungslos zurücklässt.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 03.04.2026, 13:01, 03.04.2026, 12:57
Jetzt E-Paper lesen