Autofahrer in Österreich müssen sich am Freitag erneut auf mögliche Preisbewegungen an den Tankstellen einstellen: Um Punkt 12 Uhr dürfen die Spritpreise wieder angehoben werden.
Grund dafür ist die geltende Regelung, die Preiserhöhungen nur noch zu bestimmten Zeitpunkten erlaubt. Konkret dürfen die Preise maximal dreimal pro Woche steigen – jeweils montags, mittwochs und freitags um die Mittagszeit. Außerhalb dieser Zeiten sind nur Preissenkungen zulässig.
Zusätzlich ist erst am Donnerstag die Spritpreisbremse der Bundesregierung in Kraft getreten. Ziel der Maßnahme ist es, die Belastung für Autofahrer zu reduzieren. Dafür wurden unter anderem steuerliche Anpassungen vorgenommen sowie Vorgaben entlang der Wertschöpfungskette eingeführt. "Heute" berichtete.
Trotz dieser Entlastung bleiben Preiserhöhungen grundsätzlich möglich – allerdings weiterhin nur innerhalb der festgelegten Zeitfenster.
Pünktlich um 12 Uhr haben die Spritpreise an den heimischen Tankstellen wieder angezogen. Während es beim Super zu wenig bis gar keinen Aufschlägen kam, fiel die Erhöhung beim Diesel je nach Anbieter unterschiedlich stark aus. Ein "Heute"-Lokalaugenschein bei einer OMV-Tankstelle in Heiligenstadt zeigt: Der Preis für Super blieb bei 1.849 Euro pro Liter, jener für Diesel wurde von 2,149 Euro auf satte 2,289 Euro angehoben.
Noch tragischer war der Preissprung an der BP-Tankstelle am Schwedenplatz zu beobachten. Hier schoss der Preis für einen Liter Diesel von 2,169 Euro auf 2,319 Euro!

Für Autofahrer in Österreich bedeutet das zum Osterwochenende einmal mehr zusätzliche Belastung: Mit den neuerlichen Preisanstiegen müssen sie erneut tiefer in die Tasche greifen, wenn sie ihr Fahrzeug betanken.