Hitzewelle

Stadt Wien warnt vor tödlicher Gefahr in Wohnungen

Bei großer Hitze kann sich eine Art "Luftstoppel" bilden. Was mit leichten Vergiftungssymptomen beginnt, kann schnell zum Tod führen.
Newsdesk Heute
18.06.2026, 12:57
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Am Donnerstag werden die 30 Grad erstmals überschritten – eine Temperatur, an die wir uns gewöhnen müssen. 36, 37, vielleicht auch 38 Grad sind möglich, zusätzlich kommt drückende Schwüle. Der Aufenthalt im Freien wird teils unerträglich, doch auch in den meist kühleren, eigenen vier Wänden lauern unsichtbare Gefahren.

Auf eine solche weist die Stadt Wien am Donnerstag hin. Denn in den Rauchfängen der Gebäude kann sich bei großer Hitze eine Art Luftstoppel bilden. Das bedeutet konkret: Die Abgase der Gasthermen, die durch den Rauchfang abgesaugt werden, können nicht mehr abziehen. Dasselbe gilt für das geruchslose und extrem giftige Kohlenmonoxid.

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Das ist zu tun

Eingeatmetes Kohlenmonoxid gelangt über die Lunge rasch in den Blutkreislauf und verdrängt dort den Sauerstoff. Je nach Konzentration und Einwirkzeit kommt es zu Vergiftungserscheinungen, die von Kopfweh, Schwindel, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Ohnmacht reichen können. Eine akute Kohlenmonoxid-Vergiftung ist lebensbedrohlich und kann auch innerhalb kurzer Zeit zum Tod führen.

Bei akuten Symptomen ist sofort frische Luftzufuhr nötig. Es sollen sofort Türen und Fenster geöffnet, und Verbrennungsvorgänge ausgeschaltet werden und umgehend der Arzt aufgesucht oder verständigt werden. Gerade wenn mehrere Personen im Haushalt zeitgleich über Symptome klagen, besteht der Verdacht auf eine CO-Vergiftung.

Während Hitzeperioden wird deshalb empfohlen, die Räume mit Gasverbrauchseinrichtungen ausreichend zu belüften. Außerdem sollte die Therme regelmäßig gewartet und der Rauchfang überprüft werden. Auch ein Kohlenmonoxid-Warnmelder ist sinnvoll.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 18.06.2026, 13:15, 18.06.2026, 12:57
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