Ein 31-jähriger Spanier ist am Landesgericht Feldkirch wegen gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahls zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.
Der Mann, Vater von zwei Kindern, ist kein Unbekannter für die Justiz: Zwölf Vorstrafen stehen in seinem Register, zudem verbrachte er bereits Zeit im Gefängnis. Zeitweise arbeitete er in einer Küche, zuletzt war er ohne Beschäftigung.
Ende des vergangenen und Anfang dieses Jahres zog er durch den Großraum Bregenz und prüfte bei rund 30 versperrten Fahrzeugen, ob sich diese öffnen ließen, um nach Wertgegenständen zu suchen. Neben mehreren Diebstählen entwendete er auch ein E-Bike im Wert von 4300 Euro. Das Fahrrad konnte später sichergestellt und dem Besitzer zurückgegeben werden.
Im Jänner brach der Mann außerdem in ein Gartenhaus ein und nahm dort gelagerte Alkoholika an sich. Aus einem fremden Auto stahl er Zigaretten. Gemeinsam mit einer Komplizin drang er zudem in eine Wohnung ein und erbeutete Gegenstände im Wert von rund 508 Euro.
Die 36-jährige Mittäterin war nur an einem Einbruch beteiligt. Dabei entwendete das Duo vor allem Tiefkühlkost aus einer Gefriertruhe. Eine Überwachungskamera filmte die Tat. Die Frau wurde zu vier Monaten Haft auf Bewährung sowie zu einer unbedingten Geldstrafe von 720 Euro verurteilt, wie "Vorarlberg Online" berichtet.
Als mildernd wertete das Gericht das Geständnis des Hauptangeklagten sowie den Umstand, dass viele Taten im Versuchsstadium blieben. Erschwerend wirkten hingegen die einschlägigen Vorstrafen.
Der Mann muss dem Staat zudem 450 Euro zurückzahlen, da er sich in dieser Höhe bereichert hat. Der gesetzliche Strafrahmen für die Taten reicht von sechs Monaten bis zu fünf Jahren Haft.