Gutes Omen für Österreich? Den brisanten Quali-Showdown gegen Bosnien pfeift heute Schiedsrichter Joao Pinheiro. Mit dem Portugiesen hat die Mannschaft von Ralf Rangnick bereits Erfahrung gesammelt. Der 37-Jährige leitete im März in Wien das Nations-League-Playoff-Match gegen Serbien.
Die Partie endete 1:1. Michael Gregoritsch (37.) und Lazar Samardzic (61.) trafen. Der Unparteiische kam ohne Gelbe Karte aus.
Wermutstropfen: Das Ergebnis reichte am Ende nicht – im Rückspiel verlor Österreich mit 0:2. Heute würde Rangnick ein Remis mit Handkuss nehmen, würde es doch die erste WM-Teilnahme seit 1998 fixieren.
Pinheiro, der nur ein Jahr älter als ÖFB-Star Marko Arnautovic ist, hat bereits viel internationale Erfahrung gesammelt. Zehn Mal pfiff er in der Europa League, acht Mal in der Champions League, vier Mal in der Conference League. Persönliches Highlight: das heurige UEFA-Supercup-Endspiel zwischen Paris Saint-Germain und Tottenham – die Franzosen gewannen im Elferschießen 6:5.
Insgesamt kommt Pinheiro auf 410 Einsätze, verteilte dabei 1.835 Gelbe und 38 Rote Karten.