Leo Hillinger gewährt selten Einblicke in sein Privatleben. Umso überraschender waren die offenen Worte des burgenländischen Winzers im "Mind Games Podcast". Im TV oder auf Society-Events wirkt er wie der perfekte Sonnyboy. Jetzt im Podcast sprach der 58-Jährige über mehrere einschneidende Kapitel seines Lebens – von einer gescheiterten Ehe bis hin zu traumatischen Kindheitserinnerungen.
Der Anfang vom Ende seiner ersten Ehe in den 1990er Jahren kam unmittelbar nach der Hochzeit. "Wenn man auf Hochzeitsreise fährt und sie lernt einen anderen kennen, ist das nicht so schön", sagt der Burgenländer.
Verbittert wirkt er deswegen heute nicht mehr. Ganz im Gegenteil. Mit Abstand betrachtet glaubt Hillinger, dass die Beziehung ohnehin keine Zukunft gehabt hätte. "Es hat eh nie gepasst", sagte er rückblickend. Die beiden seien einfach zu unterschiedlich gewesen, "dafür bin ich viel zu bodenständig und katholisch."
Nach der Trennung fand Hillinger schließlich sein privates Glück. Seit 2006 ist er mit seiner Ehefrau Eveline verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei Kinder.
Im Podcast ging es aber nicht nur um Liebe und Beziehungen. Der Winzer sprach auch über eine Kindheit, die von Angst geprägt gewesen sei. Seinen Vater beschreibt er als hart, grob und emotional kaum berechenbar. Beschimpfungen seien Alltag gewesen, dazu hätten körperliche Strafen gehört.
Hillinger erinnert sich an Momente, in denen er nach eigenen Fehlern große Furcht verspürt habe. "Hoffentlich bringt er mich nicht um", habe er damals gedacht. "Mein Vater war sehr hart und das begleitet mich bis heute", sagte er.
Noch ein Schicksalsschlag: Leo Hillingers Bruder kam im Alter von nur 21 Jahren bei einem Motorradunfall ums Leben. Auch Jahrzehnte später schmerzt ihn dieser Verlust noch immer.