Der Triumph bei den US Open hat sich für Alexander Zverev auch finanziell ordentlich ausgezahlt. Für seinen Finalsieg gegen Lokalmatador Ben Shelton kassierte der 29-Jährige die Rekordprämie von 5,5 Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 4,8 Millionen Euro. Ein großer Teil davon landet allerdings beim Fiskus.
Grund dafür sind unter anderem die hohen Steuern im US-Bundesstaat New York. Auf Zverevs Preisgeld werden dem Bericht zufolge 9,65 Prozent fällig. Bei 5,5 Millionen Dollar entspricht das rund 531.000 Dollar.
Noch deutlich stärker schlägt die US-Bundessteuer zu Buche. Für Einkommen oberhalb der entsprechenden Grenze gilt ein Spitzensteuersatz von 37 Prozent. Dadurch werden für Zverev weitere rund 2,035 Millionen Dollar an Abgaben fällig.
Von seiner ursprünglichen Siegprämie in Höhe von 5,5 Millionen Dollar bleiben dem Deutschen nach dieser Rechnung noch rund 2,9 Millionen Dollar.
Finanziell dürfte Zverev die hohe Steuerbelastung dennoch verkraften können. In seiner bisherigen Profi-Karriere gewann er 26 Turniere und spielte rund 74 Millionen Dollar an Preisgeld ein. Dabei profitiert der Deutsche auch von den in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Preisgeldern im Tennis.
Zum Vergleich: Dominic Thiem gewann während seiner Karriere von 2012 bis 2024 insgesamt 17 Turniere, darunter einen Grand-Slam-Titel. Damit verdiente er in seiner gesamten Laufbahn mit Preisgeldern rund 30,1 Millionen Dollar und deutlich weniger als Zverev.
In seiner Wahlheimat Monaco sollen auf die US-Open-Prämie anschließend keine weiteren Einkommensteuern anfallen. Somit bleibt Zverev trotz der hohen Abgaben in den USA noch immer ein Millionenbetrag von seinem Triumph in New York.