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Steuergeld am Müll – Tonnen an FFP2-Masken entsorgt

In der Corona-Pandemie sollten sie vor Infektionen schützen, nun landen FFP2-Masken in großer Stückzahl im Müll. Ein "Heute"-Leser ist verärgert.

Robert Cajic
Ein <em>"Heute"</em>-Leserreporter sah einen riesigen Container mit unzähligen Kartons – der Inhalt: unverpackte FFP2-Masken.
Ein "Heute"-Leserreporter sah einen riesigen Container mit unzähligen Kartons – der Inhalt: unverpackte FFP2-Masken.
Leserreporter

Nach Knallhart-Lockdowns in der Corona-Pandemie und einer krachend gescheiterten Impfpflicht in Österreich kündigte Bundeskanzler Karl Nehammer gemeinsam mit Gesundheitsminister Johannes Rauch bereits Mitte Februar einen Aufarbeitungsprozess an, der die Bürger versöhnen sollte. Von der "Corona-Versöhnung" ist jedoch nichts zu sehen. Dafür werden unzählige Kartons unverwendeter FFP2-Masken nun entsorgt – auf Kosten des Steuerzahlers.

Millionen FFP2-Masken vernichtet – "Steuergeldverschwendung!" 

Dienstagmittag beobachtete "Heute"-Leser Michael, wie tonnenschwere Abfall-Container vor dem Logistikzentrum der für den zentralen Einkauf und Logistik zuständige MA54 hielten. Im strömenden Regen stand der Metall-Behälter neben der Straße – gefüllt mit unzähligen Kartons voller FFP2-Masken. Leser Michael machte einen Schnappschuss und hatte eine klare Meinung dazu: "Das ist jetzt der dritte Container, der mit originalverpackten Masken zur Entsorgung vor dem MA54-Lager steht. Die Container sind randvoll, das müssen Millionen von FFP2-Masken sein – so eine Steuergeldverschwendung ist unakzeptabel!"

Milliarden alleine für Corona-Tests hinausgeschleudert

Indes hat sich der Rechnungshof das Corona-Management näher angesehen – die Ergebnisse sind ernüchternd: Schon im April wurde bekannt, dass im Bildungsministerium erhebliche Fehler passiert sind. Hier zeigte ein Rohbericht, dass rund 35 Millionen Corona-Tests an den Schulen einfach verschwunden sind. Nur bei 62,3 Millionen Covid-Antigentests war der konkrete Verbleib nachvollziehbar, "Heute" berichtete.

Nun zeigt ein neuer Bericht des Rechnungshofs, welcher der "Kronen Zeitung" vorliegt, dass die Teststrategie der Regierung äußerst teuer und zudem nicht zielführend war. So testete Österreich 16-mal mehr als in Deutschland. Mindestens 5,2 Milliarden Euro wurden bis Ende 2022 für die Corona-Tests ausgegeben – mehr dazu hier.

Auch die Subventionierungen der Regierung für Millionen von FFP2-Masken werden den Steuerzahlern wohl Milliarden von Euros gekostet haben. Nun landen die Masken im Müll und damit auch das hart verdiente Geld des österreichischen Steuerzahlers.

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