Streamer Monte: "So viel bot man mir für Impf-Kampagne"

MontanaBlack ist selbst nicht geimpft.
MontanaBlack ist selbst nicht geimpft.Glomex
MontanaBlack ist der größte Streamer im deutschsprachigen Raum. Seine Reichweite hätte er nun für eine Impf-Kampagne nutzen sollen. Er lehnte ab.

Die deutsche Regierung hat nochmal die Strategie zur Impfung angekurbelt. Auffällig viele Künstler riefen in den vergangenen Wochen ihre Fans auf, sich gegen das Coronavirus zu schützen. Vor allem auf TikTok und Instagram laufen vermehrt Spots mit bekannten Persönlichkeiten. Ganz unumstritten ist die Kampagne aber nicht. So fühlen sich viele Fans laut den Kommentaren zur Impfung gedrängt und kontern mit negativen Kommentaren auf den Kanälen.

Auch Twitch-Streamer MontanaBlackwurde offenbar für einen Werbespot angefragt. Der Content-Producer kann eine beeindruckende Reichweite vorweisen: So folgen ihm alleine auf der Streaming-Plattform über vier Millionen Menschen. Rekord! 

Montana ließ sich nicht impfen

In einem Livestream sprach er über die Kampagne der Bundesregierung und erklärte dabei auch, dass er dankend ablehnte. Und das obwohl man ihm eine enorme Summe für seine Teilnahme bot. Um keine Verschwiegenheitsvereinbarungen zu brechen, schaltete "Monte" eine Diktier-Software ein, die dann vorlas, wie viel der Streamer abkassiert hätte: "50.000 Euro". MontanaBlack scherzte im Anschluss: "...kostet das Aquarium hinter mir", und grinste dabei schelmisch in die Kamera. 

Der Streamer verriet gleichzeitig, dass er selber auch nicht geimpft sei, appellierte aber dennoch an die Vernunft seiner Zuschauer. So schlug er zum Beispiel den Slogan vor: "Vielleicht bist du kein Risikopatient, aber denk an deine Großeltern". 

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