Am Dienstag sorgte ein Verkehrsunfall am Westbahnhof in Wien für Entsetzen: Bei dem Öffi-Hotspot in Rudolfsheim-Fünfhaus geriet nämlich ein Mann unter eine heranfahrende Straßenbahn – "Heute" berichtete. Nun gibt es neue Details: Der Verletzte wurde nämlich nach einem Streit beim Würstelstand attackiert.
Nach einer Auseinandersetzung vor der Bim-Station der Linie 6 am Westbahnhof eskalierte der Streit komplett: Ein 49-Jähriger wurde daraufhin gestoßen – zeitgleich fuhr eine 6er-Bim in die Station. Der Mann wurde von der Straßenbahn einige Meter mitgeschleift, wie die Pressestelle der Wiener Polizei in einem Statement bekannt gab.
Die Wiener Berufsrettung befand sich rasch vor Ort und versorgte den Verletzten notfallmedizinisch. Zuvor betätigte der Öffi-Fahrer die Notbremse und alarmierte die Rettung. Letztendlich konnte der Mann ohne Anheben der Bim aus der prekären Lage befreiet werden. Aufgrund des Grades der Verletzungen musste der 49-jährige Mann in den Schockraum eines Spitals gebracht werden.
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Augenzeugen lieferten der Wiener Polizei indes hilfreiche Informationen über den mutmaßlichen Täter – dieser befand sich noch am Würstelstand und wurde von den Beamten aufgegriffen. Der 43-Jährige wurde festgenommen und zeigte sich geständig – er soll den Kontrahenten unabsichtlich unter die Bim gestoßen haben.