Bereits auf der Anfahrt war die mächtige Rauchsäule im Bezirk Vöcklabruck für die Einsatzkräfte deutlich zu sehen. Als die ersten Feuerwehrleute kurz nach 15.30 Uhr bei dem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dachstuhl.
Um 15.33 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr Weißenkirchen im Attergau alarmiert worden. Nur neun Minuten später wurde Alarmstufe 2 ausgelöst, weitere Feuerwehren wurden zum Einsatzort beordert. Insgesamt kämpften neun Feuerwehren mit rund 140 Mitgliedern gegen den Brand.
Mehrere Atemschutztrupps gingen gleichzeitig von innen und außen gegen die Flammen vor. Durch den koordinierten Löschangriff gelang es den Einsatzkräften, eine weitere Ausbreitung zu verhindern und das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen.
Weil der Bauernhof bereits stillgelegt war, befanden sich keine Tiere in dem Gebäude. Auch für die Bevölkerung und die angrenzenden Häuser bestand keine Gefahr. Um 18.30 Uhr hieß es schließlich endgültig "Brandaus".
Noch am Einsatzort nahm die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Der Bezirksbrandermittler stellte einen Hitzerückstau infolge eines vorangegangenen Stromausfalls fest. Dieser dürfte den Dachstuhlbrand ausgelöst haben.
Die genaue Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt. Durch den raschen Einsatz konnte allerdings ein noch größerer Schaden am Gebäude verhindert werden. Verletzt wurde niemand.