Mega-Unfall auf der A4! Ein schwerer Lkw-Crash sorgte am Dienstagnachmittag für massive Verkehrsprobleme in Richtung Wien. Gleich drei Lastwagen krachten auf der Autobahn ineinander – die Folge waren eine Totalsperre, zwei Notarzthubschrauber und kilometerlange Staus. Besonders dramatisch: Einer der Lenker wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Mehrere Personen erlitten Verletzungen.
Wegen des Unfalls musste die A4 in Fahrtrichtung Wien komplett gesperrt werden – kilometerlanger Stau war die Folge. Einige Autofahrer verloren dabei mehrere Stunden. Selbst gegen 17.30 Uhr ging auf der Autobahn kaum noch etwas weiter. Während ein "Heute"-Leser wegen der enormen Hitze kurzerhand seine Hose auszog, griffen andere Verkehrsteilnehmer zu deutlich fragwürdigeren Methoden.
Besonders für Kopfschütteln sorgte jedoch das Verhalten einiger Autofahrer im Stau. Laut eines "Heute"-Lesers sollen mehrere Verkehrsteilnehmer kurzerhand durch einen abgesperrten Baustellenbereich gefahren sein. "Warten gilt offenbar nicht für alle. Manche fahren nach so einem schweren Unfall einfach in ein gesperrtes Baustellengebiet hinein", schildert der Leserreporter verärgert. Ein Video zeigt die Szenen vor Ort.
Ein anderer Autofahrer entschied sich offenbar sogar für den verbotenen Weg durch die Rettungsgasse – drehte mit seinem Anhänger jedoch wenig später wieder um. Wer bei so einem Manöver erwischt wird, muss mit empfindlichen Strafen rechnen: Bis zu 726 Euro können fällig werden.
Ein weiterer "Heute"-Leser berichtete außerdem, dass die Polizei in Fischamend einzelne Autofahrer angewiesen haben soll, kontrolliert über die Gegenfahrbahn auszuweichen.
Für die Bergung der beschädigten Sattelzüge standen schließlich ein Spezialkran der Feuerwehr Mödling sowie ein Abschleppunternehmen im Einsatz. Zusätzlich musste die Fahrbahn aufwendig gereinigt werden. Einer der Lastwagen hatte nämlich Hunderte Getränkedosen geladen, die sich durch den heftigen Aufprall über die Autobahn verteilten.