Stürmer Barnes lernt für ÖFB-Team schon Deutsch

Ashley Barnes könnte ab Herbst neuer Nationalspieler werden. Der England-Legionär legt sich ins Zeug, paukt sogar mit einem Sprach-App.

Am Mittwoch fällt für Österreich der Startschuss zur "Mini-WM". Russland (20:45 Uhr im Liveticker) macht den Anfang. Das ÖFB-Team testet in Innsbruck gegen den WM-Gastgeber. Danach folgen die Kracher gegen Deutschland (Samstag, Klagenfurt) und Brasilien (10. Juni, Wien).

Ashley Barnes kann bei diesen Matches noch nicht mitwirken. Der Engländer mit österreichischen Wurzeln fiebert seiner ersten Einberufung aber schon entgegen. Im Herbst könnte es so weit sein.

Der Angreifer spielte bei Burnley in der englischen Premier League eine herausragende Saison. Der bullige Stürmer wäre für Teamchef Franco Foda eine willkommene Alternative für die Offensiv-Abteilung.

Schöttel verrät Deutsch-Kurs



Nur mehr ein Dokument steht dem Antrag auf Nationalitätenwechsel an den Weltverband FIFA im Weg. Er muss die Verbindung zu seiner österreichischen Oma nachweisen. Erfolgt die Einbürgerung im Ministerrat bis September, könnte er dann schon loslegen.

Sportdirektor Peter Schöttel hofft auf den 28-Jährigen. Er lobt dessen Werdegang, spricht von der "Saison seines Lebens". "Er ist ein Stürmertyp, den wir so nicht haben. Er ist extrem gut im Sichern von Bällen, spielt viel mit dem Rücken zum Tor. Und er ist extrem mutig im Abschluss."

Wie ernst es Barnes mit seinem großen Ziel ÖFB-Team ist, zeigt ein Nebensatz Schöttels. Er verriet, dass Barnes auf seinem Handy schon mit einem Deutsch-App schon fleißig büffelt. Er will die Landessprache lernen – ein untrügliches Zeichen, dass er bald für das Team von Foda stürmen will.

(Heute Sport)

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