Überraschendes Ergebnis

Super-Computer verrät: So weit kommt ÖFB-Team bei WM

Österreich schafft laut WM-Simulation wohl die Gruppenphase. Danach droht aber ein schweres Los – die Titelchance liegt bei nur 0,7 Prozent.
Sport Heute
03.06.2026, 12:54
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Österreich darf laut einer umfangreichen WM-Simulation auf den Aufstieg aus der Gruppenphase bei der Fußball-WM 2026 hoffen. Die Chancen auf einen tiefen Lauf im Turnier werden von den Forschern allerdings deutlich geringer eingeschätzt.

Die Berechnungen stammen von einem Team rund um den Statistik-Experten Achim Zeileis von der Universität Innsbruck und Andreas Groll von der TU Dortmund. Mithilfe eines KI-gestützten Modells simulierten die Wissenschaftler die gesamte Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko insgesamt 100.000 Mal. Grundlage dafür waren unter anderem Ergebnisse vergangener Länderspiele, Buchmacherquoten, Spielerratings und Marktwerte der Kader.

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Demnach beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass Österreich die Gruppenphase übersteht, 81,2 Prozent. Damit gehört das Team von Teamchef Ralf Rangnick in seiner Gruppe zu den klaren Anwärtern auf einen Platz in der K.-o.-Phase.

Spanien als Weltmeister

Danach könnte allerdings die Auslosung zum Problem werden. So trifft der Gruppensieger oder -zweite aus Österreichs Gruppe J auf ein Team aus der stark besetzten Gruppe H. Spanien zählt dort zu den größten Favoriten auf den WM-Titel. Die Chance, das Achtelfinale zu erreichen, sinkt entsprechend auf nur noch 34,5 Prozent.

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Für einen Einzug ins Viertelfinale errechneten die Forscher eine Wahrscheinlichkeit von 16,7 Prozent. Die Chance auf das Halbfinale liegt bei 7,2 Prozent, jene auf das Finale bei 2,3 Prozent. Weltmeister würde Österreich laut den Berechnungen lediglich in 0,7 Prozent aller simulierten Turniere werden. Damit liegt das ÖFB-Team gemeinsam mit der Türkei auf Rang 21 der Titelkandidaten.

An der Spitze des Rankings steht Spanien mit einer Titelchance von 14,5 Prozent. Dahinter folgen England und Frankreich mit jeweils 12,4 Prozent sowie Deutschland mit 11,2 Prozent. Titelverteidiger Argentinien kommt auf 8,2 Prozent und liegt damit hinter Portugal, das auf 8,9 Prozent geschätzt wird. Die Forscher betonen jedoch, dass es sich um Wahrscheinlichkeiten und nicht um konkrete Vorhersagen handelt. Überraschungen bleiben bei einem Großturnier jederzeit möglich – auch wenn die Zahlen für Österreich eher zur Vorsicht als zu überzogenen WM-Träumen mahnen.

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