"Servus, Wien! Good Evening, Europe!" – mit diesen legendären Worten begann am Dienstagabend offiziell die große ESC-Woche in der Wiener Stadthalle. Und schon der Auftakt machte klar: Das wird kein gewöhnlicher Fernsehabend.
Victoria Swarovski schwebte in einem hautengen roten Glitzerkleid auf die Bühne – komplett besetzt mit funkelnden Steinchen, tiefem Ausschnitt und jeder Menge Glamour. Sexy, aber trotzdem elegant. Ganz ESC eben.
An ihrer Seite: Michael Ostrowski, der modisch irgendwo zwischen Space-Elvis und Las-Vegas-Showmaster unterwegs war.
Musikalisch erwartet die Zuschauer ein Halbfinale voller Extreme.
Den Anfang macht Moldawien – traditionell immer ein Land, das beim ESC gerne komplett eskaliert. Auch diesmal könnte der Auftritt für eine Überraschung sorgen. Sänger Satoshi gibt auf der Bühne jedenfalls alles – inklusive Schweißattacke.
Besonders gespannt blickt die ESC-Welt aktuell aber auf Griechenland.
Akylas hat sich in den Wettquoten in den vergangenen Tagen plötzlich nach oben katapultiert und gilt mittlerweile als einer der größten Herausforderer für Finnland. Seine schrille, bunte Performance sorgt in der Halle bereits jetzt für massive Reaktionen.
Die Favoriten aus Finnland bringen hingegen genau die große Show, die viele erwartet haben. Bombastisch, laut und perfekt inszeniert.
Manche ESC-Fans finden allerdings: Das Duo wirkt mittlerweile fast schon ein wenig zu selbstsicher. Besonders interessant: Sie wollen keine Interviews geben, da sie ja bereits eines gegeben haben. Aha...
Deutschland und Italien dürfen heute zwar auftreten, zittern müssen sie aber nicht. Beide Länder gehören zu den sogenannten "Big Five" und stehen ohnehin bereits fix im Finale am Samstag.
Besonders spannend wird auch das musikalische Kontrastprogramm vom Balkan.
Kroatien setzt auf hypnotische Ethno-Klänge und mystische Atmosphäre, während Serbien mit einer Hardrock-Performance dagegenhält. Unterschiedlicher könnten die beiden Beiträge kaum sein.
Für einen der wohl skurrilsten Momente des Abends könnte außerdem Boy George sorgen.
Sein Auftritt für San Marino gilt schon jetzt als einer der schrägsten und meistdiskutierten Acts des diesjährigen Wettbewerbs.
Alles ist angerichtet. Let the show begin.