Mindestens sechs Sicherheitsmänner begleiteten den israelischen ESC-Teilnehmer beim "Turquoise Carpet" am Wiener Rathausplatz auf Schritt und Tritt.
Manche trugen dabei Mundschutz und dunkle Sonnenbrillen, wirkten extrem konzentriert und scannten permanent die Umgebung. Besonders auffällig: Jeder einzelne hatte einen schwarzen Koffer dabei.
Und genau darüber wurde unter den Fans schnell spekuliert.
Offiziell gibt es dazu natürlich keine Angaben. Gerade bei internationalen Großevents wie dem Eurovision Song Contest 2026 werden Sicherheitsdetails streng geheim gehalten.
Sicherheitsexperten und Beobachter gehen aber davon aus, dass sich darin unter anderem Kommunikations- und Funktechnik befinden könnte. Gerade bei großen Menschenmengen müssen Security-Teams sekundenschnell mit Polizei, Veranstaltern und Einsatzkräften kommunizieren können.
Ebenso wahrscheinlich: medizinische Notfallsets.
Bei hochgeschützten Personen führen Sicherheitskräfte oft Equipment mit, um im Ernstfall sofort reagieren zu können – von Erste-Hilfe-Ausrüstung bis hin zu speziellen medizinischen Notfallmaterialien.
Auch schusssichere Ausrüstung oder andere Schutzmaterialien gelten als möglich.
Gerade Delegationen mit erhöhtem Sicherheitsrisiko reisen oft mit zusätzlicher Sicherheitsausstattung an. Dazu könnten beispielsweise Schutzwesten, spezielle Evakuierungsutensilien oder taktische Ausrüstung gehören.
Der hohe Sicherheitsaufwand war während der gesamten ESC-Eröffnung deutlich sichtbar.
Während andere Delegationen locker über den Teppich spazierten und mit Fans posierten, verfolgten Sicherheitskräfte bei Noam Bettan jede Bewegung genau.
Teilweise standen Beamte und Security-Mitarbeiter sogar direkt im Publikum und beobachteten die Menschen rund um den Sänger aufmerksam.
Der Nahost-Konflikt überschattet den ESC 2026 politisch massiv. Deshalb gelten rund um die israelische Delegation besonders strenge Sicherheitsmaßnahmen.
Schon beim Einlass mussten Fans durch Scanner und Taschenkontrollen wie am Flughafen. Spätestens beim Auftritt von Noam Bettan wurde klar: Beim ESC in Wien wird Sicherheit heuer größer geschrieben denn je.