So freizügig hat man sie noch nie gesehen! Für die neuen ARD-Serie "Friesenjunkies" drehte Sylvie Meis (48) ihre erste Sexszene, ein Ausschnitt der heißen Bettszene ist bereits im Trailer zu sehen. Auf Instagram gewährt die Moderatorin jetzt Einblicke hinter die Kulissen, und nimmt es mit Humor.
"Anscheinend bedeutet ein 'geschlossenes Set', dass bei intimen Szenen nur die unbedingt notwendigen Crewmitglieder im Raum sein dürfen", schreibt sie. "Klingt sehr privat, oder? Bis man merkt, wie viele Leute unbedingt notwendig sind." Dazu setzt sie ein lachendes Emoji und eine Flamme.
Ganz so locker war sie beim ersten Lesen des Drehbuchs allerdings nicht. Im Interview mit dem niederländischen Sender "RTL Boulevard" erzählt sie, dass sie bei einer Masturbationsszene erst einmal stutzig wurde. "Das Erste, was ich gemacht habe, war, Marina anzurufen und zu fragen: 'Lese ich das richtig? Hast du das auch gerade gelesen?'" Die Antwort: "Ja, ich habe es gelesen, aber ich habe ihnen schon gesagt: nicht nackt."
Auch Küssen vor der Kamera sei für sie ungewohnt gewesen: "Ich dachte: Kann ich das eigentlich noch?"
Gezweifelt hat Meis trotzdem. "Das ist so weit außerhalb meiner Komfortzone. Das bin eigentlich gar nicht ich", habe sie ihren Kollegen gesagt. Die machten ihr Mut: Das sei die beste Rolle, die sie hätte spielen können, ihre Chance zu zeigen, dass sie mehr sei als "die perfekte Moderatorin oder Miss Sunshine".
In der Serie spielt die Niederländerin Madison Portman, eine Frau mit Suchtproblemen, die in einer Luxus-Entzugsklinik landet. "Es war eine sehr heftige Rolle", sagt sie. "Es war unglaublich intensiv zu spielen." Zu sehen sind alle Folgen bereits in der ARD-Mediathek, im Ersten läuft die Serie am 13. und 14. November.